Berichte 2008

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12,5km - WLT.Läufer

Wildeshauser Nikolauslauf am 07.12.2008 - ein Bericht von Fritz Rietkötter

2km + 6,4km - WLT.Läufer

Vor dem 6,4km - Lauf, die Stimmung war gut..

Wie seit mittlerweile 5 Jahren wird auch das Laufjahr 2008 wieder mit dem Wildeshauser Nikolauslauf abgeschlossen. In diesem Jahr sollte der Lauf für den Wildeshauser Lauftreff aber eine ganz besondere Veranstaltung werden! Zum ersten Mal starteten 29 Läufer des WLT in allen Klassen! Und um es vorweg zu nehmen, jeder konnte auf eine tolle Leistung nach Überqueren der Ziellinie stolz sein!

Schon beim Sammeln unter dem WLT.Banner war von fehlender Nachruhe und innere Unruhe zu hören. Eindeutige Vorboten auf das kommende Ereignis, der ersten Teilnahme an einem Volkslauf. Da laufen die einen oder anderen Vorstellung von Anstrengung und Streckenlänge im Kopf ab. Da mögen Zweifel an der eigenen Leistungsfähigkeit aufkommen oder man stellt sich einfach nur immer wieder die Frage: wie wird es wohl laufen?

Auf die gemeinsame Aufwärmrunde unserer 2km und 6,4km Läufer ging es bei bestem Wetter. Kühl und sonnig, was will das Läuferherz mehr. Langsam warm werden war das Motto. Somit liefen die letzten Vorbereitung auf den gleich fallenden Startschuss, der zudem die notwendige Anspannung immer mehr aufkommen lies.

Kurz vor dem Start dann das übliche Gewussel im Starterfeld, aus denen die grünen WLT.Shirts aber bestens zu erkennen waren. Nachdem ich mir den Start der 6,4km und 2km Läufer angesehen habe, ging es auch für mich auf die eigene Aufwärmrunde. Nochmals sammeln und die Muskeln aufwärmen, denn es sollte wieder anstrengend werden, das war klar. Beim Blick zum Himmel schien Petrus aber irgendwie mehr Sympathien für die anderen Strecken gehabt zu haben. Dunkle Wolken und ein kühler Wind liesen keinen Zweifel, dass der Sommer lange rum war. Als sich das Läuferfeld zum 12,4km Lauf sammelte und die Traube der WLT.Läufer immer größer wurde, zeigte sich einmal mehr, dass unser Lauftreff mit einem starken Team vertreten war. Als sich dann auch die WLT.Läufer der 6,4km - Strecke nach Beendigung Ihres Laufes einfanden, um geistige Beistand zu leisten, war schon richtig Stimmung in der Runde. Und die sollte sich dann auch auf der Strecke fortsetzen. Erst Sonnenschein, dann etwas Regen und zum Schluss wieder besseres Wetter lies wettertechnisch keine Wünsche offen. Einmal mehr zeigte sich zudem auf der Strecke, dass die Wegführung durch die Wiekau nicht zu unterschätzen ist. Lief ich bis dahin noch in einer recht großen Läufergruppe, wurde es nach der Wiekau doch deutlich ruhiger. Auswärtige Läufer, die diesen Bereich nicht kennen und keine Kräfte hierfür sparen, werden spätestens dort von der eigenen Kondition auf ihren “Fehler” hingewiesen. Die restlichen Kilometer verliefen so, wie wir es aus den unzähligen Läufen kennen: Ein paar leichte Steigungen und etwas Schotter und schließlich der Weg auf den Berg ins Ziel. Ein mittlerweile traditioneller Nikolauslauf zum Abschluss des Laufjahres nahm sein anstrengendes Ende.

Ein Ende aber, an das sich sicherlich der eine oder andere Läufer noch lange zurück erinnern wird. Schließlich war es für viele WLT.Läufer der erste Start beim einem Volkslauf. Und an den ersten Start kann sich sicherlich jeder zurück erinnern. An die Fragen vorweg nach dem wie wird es wohl oder was passiert da alles? Aber auch an die innere Nervosität, die einem den Tag zuvor und manche auch die Nacht zu vor beschleicht. Daran erkennt man jedoch auch, dass man sich ein ganz persönliches Ziel vorgenommen hat, dass es zu erreichen gilt. Zeiten spielen dabei ebenso wenig eine Rolle wie der Vergleich mit anderen Läufern. Hier geht es vielmehr darum, sich selbst zu beweisen, dass man die Distanz schafft und die Ziellinie als Sieger überquert, auch wenn man nicht erster wird. Im Juni startete ein 23 köpfiges WLT.Team beim 24 Stundenlauf in Delmenhorst, um gemeinsam für eine Sache zu kämpfen und ging mit dem zweiten Platz siegreich aus dem Wettbewerb hervor. Heute ging ein 29 köpfiges WLT.Team beim Nikolauslauf an den Start, um jeder für sich seine eigene Herausforderung zu bestehen und dies hat jeder mit Bravur gemeistert. Ich finde das toll!

Zum Abschluss noch der Blick auf die Gesamtübersicht aller WLT.Läufer, die insgesamt 3 mal aufs Treppchen der Siegerehrung liefen!

Platz

Name, Vorname

JG

Verein

Klasse

KP

Zeit

StNr

Lauf

97

Edzards, Hendrik

00

Wildeshauser Lauftreff

SchD

39

15:26

0034

2 km

14

Eylers, Bernd

66

Wildeshauser Lauftreff

M40

2

28:28

0434

6,4Km

35

Wilking, Jonas

94

Wildeshauser Lauftreff

SchA

5

33:54

0037

6,4Km

82

Becker, Ulrich

59

Wildeshauser Lauftreff

M45

4

43:01

0062

6,4Km

83

Jacobs, Birte

73

Wildeshauser Lauftreff

W35

4

44:01

0085

6,4Km

86

Kuraschinski, Oliver

96

Wildeshauser Lauftreff

SchB

4

44:38

0340

6,4Km

88

Johanningmeyer, Stephan

71

Wildeshauser Lauftreff

M35

6

45:20

0330

6,4Km

89

Wilgen, Renate

60

Wildeshauser Lauftreff

W45

5

45:25

0025

6,4Km

92

Wilking, Anja

66

Wildeshauser Lauftreff

W40

4

51:10

0038

6,4Km

93

Masanneck, Sabrina

79

Wildeshauser Lauftreff

WH

3

51:11

0211

6,4Km

14

Oetken, Jan

74

Wildeshauser Lauftreff

M30

2

52:30

458

12,5

36

Wölfel, Christian

82

Wildeshauser Lauftreff

MH

5

56:20

401

12,5

37

Wulf, Carsten

73

Wildeshauser Lauftreff

M35

7

56:23

77

12,5

38

Rietkötter, Fritz

66

Wildeshauser Lauftreff

M40

9

56:26

44

12,5

54

Ahlers, Karsten

69

Wildeshauser Lauftreff

M35

12

58:12

9

12,5

86

Reichel, Jörg

65

Wildeshauser Lauftreff

M40

20

1:02:43

80

12,5

94

Stöver, Frank

68

Wildeshauser Lauftreff

M40

23

1:03:52

361

12,5

106

Maas, Carsten

53

Wildeshauser Lauftreff

M55

7

1:05:13

453

12,5

125

Herzog, Theo

51

Wildeshauser Lauftreff

M55

9

1:08:16

10

12,5

135

Heitzhausen, Olaf

67

Wildeshauser Lauftreff

M40

27

1:09:58

474

12,5

140

Kürbis, Hans

58

Wildeshauser Lauftreff

M50

9

1:10:53

189

12,5

147

Kürbis-Edzards, Sandra

70

Wildeshauser Lauftreff

W35

4

1:11:23

33

12,5

151

Harms, Stefanie

73

Wildeshauser Lauftreff

W35

5

1:12:06

79

12,5

155

Goedeke, Maren

67

Wildeshauser Lauftreff

W40

7

1:12:32

22

12,5

160

Hauth, Britta

68

Wildeshauser Lauftreff

W40

9

1:13:26

463

12,5

161

Hollmann, Claudia

68

Wildeshauser Lauftreff

W40

10

1:13:27

202

12,5

162

Schwarz, Karin

58

Wildeshauser Lauftreff

W50

5

1:13:30

338

12,5

163

Rupprecht, Petra

65

Wildeshauser Lauftreff

W40

11

1:13:49

81

12,5

164

Eylers, Heike

71

Wildeshauser Lauftreff

W35

7

1:13:55

435

12,5

Bernd: Konzentration pur...

Startgetümmel der Kleinen, wer erkennt Sandra und Hartmut?

Carsten, Heike und Carsten, die haben noch Zeit, um Faxen zu machen. Soll ja Spass machen....

Jonas auf den 6,4km - weg

Ullrich und Renate, da macht Laufen noch Spass...

Delmelauf am 14.09.2008 - ein Bericht von Fritz Rietkötter

Wie jeden Morgen vor einem Lauf ging auch an diesem Tag der erste Blick nach dem Aufstehen gespannt zum Himmel, um zu spekulieren, ob sich das Wetter an die Vorhersage der Wetterfrösche hält oder nicht. Der wolkenlose Himmel um 6.00 Uhr verriet dann schnell, dass die angekündigten sonnigen Abschnitte tatsächlich eintreffen sollten und so konnte es in den Tag gehen. Pünktlich um 7.45 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum Delmelauf. Wir, das sind Alfred, Rudi, Bernd, Hans, Hartmut (genannt Helmut) und ich. Der Weg zum Veranstaltungsort wurde schon mit so mancher Fachsimpelei über Dixikloos, Schönheitsschlaf und der einen oder anderen Laufanekdote “verkürzt”. Themen, die den Spass, der uns den ganzen Lauftag begleiten sollte, bereits früh morgens in Gang brachte.

Das WLT.Team in bester sontags - Morgen - Laune

Nachdem am Veranstaltungsort die obligatorischen “Dinge” vor dem Start erledigt waren, wie zum Beispiel Startnummern abholen, Einstimmen auf den Lauf und die Suche nach den ominüsen Dixikloos ging es dann als bald Richtung Bus, der uns zum Startbereich bringen sollte. Schon die kurze Ansprache des Orgaleiters vor der Abfahrt machte deutlich, dass diese Veranstaltung eher kleiner, aber dafür umso feiner ist. Am Startpunkt in Delmenhorst gab es dann erst eine Extraeinlage für die zahlreichen Zeitungsjournalisten - die wollen ja auch ihr ganz besonders Foto schiessen - und anschließend machte sich das Läuferfeld motiviert auf die Strecke.

Eine Strecke, die auf der einen Seite recht anspruchsvoll war, durch das herrliche Sonnenwetter aber auf der anderen Seite aber mit jeder Menge Natur und super tollen Aussichten glänzte. Das Streckenprofil hatte jede Menge zu bieten! Einen Hu-Chi-Min-Pfad, der durch Brenneseln gesäumt war. Eine Achterbahn, bei deren Durchlaufen man schon hinsehen musste, wo man hintritt. Denn das ständige auf und ab zerrte nicht nur erheblich an den Kraftreserven und das schon auf dem ersten Teilstück, das auf und ab erinnerte tatsächlich ein wenig an eine Achterbahn. Anschließend folgte irgendwo bei Kilometer 11 die Ozeanbrücke in Kleinamerika und dann gibt es in langen Steigungen gefühlt immer bergauf. Waren die Waldstrecken noch recht schattig, so forderte die Herbstsonne auf den endlos scheinenden geraden Abschnitten doch nach und nach die kompletten Kraftreserven.

Nur gut, dass es die Verpflegungsposten gab. Die standen immer irgendwo im nirgendwo und sorgten bestens für das notwendig Auffüllen der Wasserspeicher. Auch an diesen Punkten wieder das gewohnte Bild. Immer nette Orga-Mitglieder, mit denen man einen kleinen Schwatz halten konnte und die dafür Sorge trugen, dass der tolle Gesamteindruck von dieser Veranstaltung durch alle Bereiche nahtlos fortgeführt wurden. Für die notwendige Anfeuerung sorgte mehrmals die mitgereiste WLT.Fangruppe. Laut und unübersehbar gingen unsere Fans dabei bis an ihr persönliches Anfeuerungslimit. Immer da, wo unsere Fans ihr Quartier aufschlugen, war es vorbei mit der Ruhe. Durch den Einsatz der mitgebrachten Rasseln kam schnell Stimmung auf die Laufstrecke - eine Sambagruppe hätte es ncht besser machen können. Und eines war klar, die Anfeuerung tat besonders für den letzten Streckenabschnitt besonders gut!

Irgendwo um Kilometer 23 begann dann wieder das gehabte Spielchen. Hochrechnen der bislang gelaufenen Zeit und in sich hören, was noch an Kraftreserven vorhanden ist. Die bislang absolvierte Strecke lag deutlich unter der geplanten Zeit. Neben mir lief Alfred und hielt das Tempo immer am oberen Limit und so ging es auf die letzten Kilometer. Dennoch, das bisherige Streckenprofil forderte alles und der Blick auf den Puls verriet, dass es jetzt ans

innere Limit ging. Die geplante Zielzeit von 2:50 lag mehr als im Plan und so ging es mit der Restmotivation auf die letzten 5km. Irgendwo um die 2:40 sollte die Zeit stehen bleiben, das war das neu gesetzte Ziel. Der letzte Streckenabschnitt forderte dann aber deutlich weniger Kraft und so blieb die Zeit bei 2:36 Stunden im Ziel stehen.

In geselliger Runde nahm diese rundum gelungene Veranstaltung schließlich ein spassiges Ende. Die Organisatoren haben mit dem Delmelauf eine Veranstaltung ins Leben gerufen, die mit Laufspass sowie ohne Hektik und Stress aufwartet. Eine tolle Streckenführung und ein “ausgeglichenes” Läuferfeld bilden den würdigen Rahmen. Damit bietet der Delmelauf den optimalen Abschluss für die Marathonvorbereitung auf das Laufhighlight in diesem Jahr, auf den Berlin Marathon. Dort wird alles anders sein: hunderttausende Zuschauer säumen die Strecke, Sambagruppen sorgen für Stimmung und 40.000 Läufer aus über 100 Nationen werden sich auf den Weg durch die Bundeshauptstadt machen. Fest steht schon heute, dass die Teilnahme am diesjährigen Delmelauf zwar die erste aber nicht die letzte sein wird.

Das gesamte WLT.Team war immer gut drauf. Laufen macht Spass und durst....

Der Delmelauf - eine Veranstaltung, die allen Spass gemacht hat. Egal ob vor, während oder nach dem Lauf. Jetzt kann der Berlin Marathon 2008 kommen!

Halb-)marathon am 07.09.2008 in Oldenburg - ein Bericht von Heike Eylers

Natürlich war der Wildeshauser Lauftreff auch beim Stadtjubiläumsmarathon in Oldenburg vertreten. Mit insgesamt 2 Marathon- und 7 Halbmarathonläufern machten wir uns um 8:00 Uhr auf den Weg Richtung Oldenburg. Wie immer viel zu früh kamen wir, nach dem wir direkt an bzw. auf der Strecke einen Parkplatz ergattern konnten, im Startbereich, an.

Für einige von uns war diese Laufveranstaltung ein letzter offizieller Test vor dem sportlichen Jahres-Highlight des WLT, dem Berlin-Marathon. Dieses Event bereits vor Augen, stellte ich mir vor dem Start in Oldenburg so manche Frage: Bin ich ausreichend trainiert? Was ist heute und somit in Berlin möglich? Wie schnell kann ich angNach dem obligatorischen Gruppenfoto ging es dann pünktlich um 10:00 Uhr auf den 10,5 km langen Rundkurs. Schon nach kurzer Zeit liefen wir aus der City heraus in die schöne Natur der Hunteniederung. Hier ging es Kilometer um Kilometer voran, stets das endlose Läuferfeld vor Augen, an dem ich erkennen konnte, wie weit

noch in diese Richtung zu laufen war. Die Tatsache, dass diese Runde dann auch noch ein zweites Mal zu bewältigen war, galt es zunächst zu verdrängen.

Hatten wir vor dem Start noch das ideale Laufwetter gepriesen, so stellte ich dieses im ersten Streckenabschnitt schnell in Frage. Die Sonne schien von einem nahezu wolkenlosen Himmel und brachte uns schnell ins Schwitzen. Glücklicherweise sorgte eine kühle Brise ab und an für ein wenig Abkühlung. Die Pulsuhr ständig im Blick – der Puls wie immer zu hoch – versuchte ich mich auf der ersten Runde zu disziplinieren, um noch ausreichend Reserven für die zweite Runde zu haben. Glücklicherweise war das Teilnehmerfeld so groß, dass auch in meinem Leistungsbereich noch ausreichend Läufer waren, denen ich mich anschließen konnte, um so zu einem gleichmäßigen Tempo zu finden. So erreichte ich das Etappenziel 10,5 km recht entspannt in einer Zeit von 65 Min., neben mir Claudia, die zur Belohnung eine Banane ausgab!

Die Befürchtungen, dass die Sonne nach einer Stunde nun noch erbarmungsloser auf uns hinab scheinen würde, bestätigten sich glücklicherweise nicht. Statt dessen blies auf dem Weg in Richtung Tungeln nun eine teils recht „steife Brise“, die mich einige Körner kostete. Dennoch waren die ersten 16 km recht schnell geschafft und ich musste feststellen, dass diese dank des Marathontrainings der letzten Wochen eher unproblematisch waren. Auf den letzten 5 km machte sich dann aber doch bemerkbar, dass das Tempo dieses Laufs nicht dem üblichen Trainingstempo entsprach, und es galt, die Zähne zusammen zu beißen. Kurz vor der Cäcilienbrücke konnte man dann bereits auf der anderen Seite der Hunte das Ziel sehen – leider konnte man nicht über die Hunte springen, sondern musste den letzten knappen Kilometer über die Brücke und durch eine Schleife laufen um dann endlich auf die Zielgerade zu gelangen. Hier zog Bernd mich die letzten Meter und mobilisierte so meine allerletzten Kräfte, mit denen ich nach 2 Std. 11 Min. erschöpft aber zufrieden das Ziel erreichte.

Abschließend bleibt festzustellen, dass diese Veranstaltung, auch organisatorisch, rundum gelungen war. Ein Dank an alle Helfer, die uns in allen Bereichen unterstützt und diesen Lauf zu einem gelungenen Event gemacht haben. Bei einer Neuauflage kommen wir gerne wieder!

Jubiläumslauf des TUS Großenkneten

Mal kein Laufbericht, sondern nur ein paar Zahlen zum Nachlesen und Bilder zum anschauen.

Immerhin starteten 13 Läufer des WLT und kamen (mit nur einer Ausnahme) alle unter die TOP - Ten in den jeweiligen Altersklassenwertungen! Hinzu kommt, dass mit Jan-Dierk Oetken zum ersten Mal der schnellste Wildeshauser Läufer aus den Reihen des Wildeshauser Lauftreff kommt! Wir können also allesamt stolz auf die abgelieferte Leistung sein!

 

Name, Vorname

JG

Verein

Klasse

KP

Zeit

StNr

Lauf

 

Heitzhausen, Olaf

67

Wildeshauser Lauftreff

MH

2

28:04

0731

5,7

 

Krieger, Stephan

88

Wildeshauser Lauftreff

MH

5

33:37

0737

5,7

 

Uhde, Josefine-Margaretha

87

Wildeshauser Lauftreff

WH

4

34:18

0765

5,7

 

Oetken, Jan-Dierk

74

Wildeshauser Lauftreff

M30

1

1:07:12

967

10

 

Eylers, Bernd

66

Wildeshauser Lauftreff

M40

10

1:15:04

978

10

 

Kürbis, Hans

58

Wildeshauser Lauftreff

M50

6

1:23:30

973

10

 

Maas, Carsten

53

Wildeshauser Lauftreff

M55

10

1:27:40

975

10

 

Goedeke, Maren

67

Wildeshauser Lauftreff

W40

1

1:32:39

811

10

 

Kürbis-Edzards, Sandra

70

Wildeshauser Lauftreff

W35

4

1:36:40

839

10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hollmann, Claudia

68

Wildeshauser Lauftreff

W40

6

1:38:24

824

10

 

Eylers, Heike

71

Wildeshauser Lauftreff

W35

5

1:39:10

979

10

 

Jakob, Eckhard

64

Wildeshauser Lauftreff

M40

22

1:32:39

903

10

 

Rupprecht, Petra

65

Wildeshauser Laufttreff

WH

5

0:34:24

754

5,7

Überall grüne WLT.Shirts - und die sind erfolgreich!

    Wildeshauser Läufer erfolgreich beim 37. HERMANNSLAUF

    Ein Bericht von Stefan Roth

    Am Sonntag, 27.04.2008, nahmen Stefan Roth und sein Bekannter Stefan Kuck an der 37.-Auflage des HERMANNSLAUF von Detmold nach Bielefeld, teil.

    Bereits am Samstag reisten die beiden Läufer mit einem PKW nach Bielefeld. Zunächst wurden am Nachmittag die Startunterlagen abgeholt und das Quartier in der Sporthalle bezogen. Spartanisch wurde dort auf einer Luftmatratze mit Schlafsack übernachtet. Am nächsten Morgen gab es Frühstück mit frischen Brötchen und allem was dazu gehört. Gespeist wurde „vornehm“ in einem Klassenzimmer der dortigen Schule des Ratsgymnasiums –Waldhof.

    Ab 07:00 Uhr begann die heiße Phase des Sonntages. Um diese Zeit wurden bereits die ersten Teilnehmer, hauptsächlich Walker und Wanderer, mit Bussen von Bielefeld aus zum Startort nach Detmold zum Hermannsdenkmal gefahren.

    Wir bestiegen um 09:00 Uhr einen der 100 bereitstehenden Busse. In der knapp 45 Minuten andauernden Fahrt, holten wir uns von erfahrenen Teilnehmern dieser Veranstaltung den ein oder anderen wichtigen Lauftipp ab.

    Man muss wissen, dass vom Start in Detmold bis zum Ziel in Bielefeld an der Sparrenburg insgesamt 31,1 Kilometer über die Höhen des Teutoburger Waldes zu bewältigen sind. Die Strecke führt bis auf geringfügige Abweichungen auf dem landschaftlich reizvollen „ Hermannsweg“ entlang. Eine einheitliche Bodenbeschaffenheit der Hermannslaufstrecke gibt es nicht. Zu bewältigen waren für die knapp 7000 Teilnehmer Waldwege, teilweise mit Sandboden, aber auch asphaltierte Teilstücke, Kopfsteinpflaster und Treppenstufen.

    Insgesamt sind 570 Höhenmeter und Gefällstrecken mit teilweise 20% zu bewältigen.

    Gestartet wurde ab 11:00 Uhr in mehreren Startgruppen. Für uns ging es um 11:15 Uhr bei herrlichem Wetter und Sonnenschein los. Dementsprechend war an der Strecke eine Menge los. Überall fanden sich Zuschauer ein, um die Läufer auf ihrem beschwerlichen Weg nach Bielefeld anzufeuern. Insgesamt gab es auf der Strecke 4.Verpflegunsgstellen.

    Auf Grund der hohen Temperaturen mussten die Läufer unbedingt auf die richtige Getränkezunahme achten. Nichts desto trotz hatten die fleißigen Helfer eine Menge zu tun. Für uns „Flachlandläufer“ war dieser Lauf eine ganz neue Erfahrung. Die vielen Rhythmuswechsel aufgrund des Streckenprofils verlangten uns alles ab. Wenn man glaubt, dass die Steigungen das Problem darstellten, der hatte nicht mit den Gefällstrecken gerechnet. Diese taten im nachhinein am meisten weh, wusste Stefan Roth am Ende der Strecke ganz genau. In einer Gesamtzeit von 2:49 Minuten erreichte er als 1236 Läufer das Ziel.

    Wir waren beide von diesem Event sehr angetan. Was für andere ihre Marathonveranstaltung ist, ist für die Ostwestfalen ihr „ HERMANN“.

da war was los, auch wenn Stefan nicht danach aussieht...

Celler Wasa Lauf - ein Bericht von Fritz Rietkötter

Der WLT mit einem erfolgreichen 6.Rang in der Mannschaftswertung und tollen Einzelleistungen zeigt wiedermal, dass sich persönliche Fitness auszahlt.

Die WLT.Läufer, leider ohne unsere 10km - Starter!

Nun  ist es wieder soweit. Ein Jahr ist  ins Land gezogen und die Läufer des WLT treffen sich wieder, um gemeinsam am Celler Wasa – Lauf teilzunehmen. Waren wir im vergangenen Jahr noch 10 Starter, so haben sich für dieses Jahr schon 15 WLT.Läufer angemeldet. Eine beachtliche Entwicklung, auch wenn bei Dreien eine Erkrankung den berühmten Strich durch die Rechnung gemacht hat. Aber besser verantwortlich handeln, den Körper nicht unnötig belasten und auf einen Start verzichten, als sich einer noch grösseren Belastung durch die Teilnahme an einem solchen Wettkampf auszusetzen!

Wie vor jedem Wettkampf, so startete der Sonntag Morgen auch dieses Mal wieder mit dem bangen Blick zum Himmel. Hält das Wetter, was soll man anziehen, wie wird es in Celle später werden? Fragen über Fragen, doch immer die gleiche Antwort: eigentlich egal, denn das Wetter können wir uns nicht aussuchen, nur falsche Laufbekleidung wählen. Da die Startzeiten der einzelnen Wettbewerbe sehr weit auseinander liegen, trafen sich die WLT.Läufer für die 15km- und 20km- Distanz um kurz nach 10Uhr, da waren die 10km- Läufer schon Richtung Celle unterwegs.

In Celle angekommen ging es direkt ins Getümmel. Über 8.000 Teilnehmer an diesem Lauf incl. der begeisterten Begleitpersonen liessen das kleine Städtchen Celle schnell aus allen Nähten platzen. Hatten unsere 20km – Läufer noch Zeit genug, einen Bummel durch das bunte Treiben anzustellen und sich die vorangehenden Laufwettbewerbe anzuschauen, hatten die 15km – Läufer schon deutlich weniger Zeit. Erst umziehen, dann zum obligatorischen Pressetermin fürs Gruppenfoto und anschließend rein in die Startaufstellung. Gleiches galt eineinhalb Stunden später auch für 20km – Läufer. Aufwärmen und langsam die Muskulatur auf Temperatur bringen ist dann die letzte Beschäftigung vor dem Start.

Der Kurs durch Celle, bekannt  durch unseren Start im letzten Jahr, brachte zwar keine Überraschungen mit sich, aber die Erkenntnis, dass es immer wieder Spass macht, durch die Altstadt von Celle zu Laufen. Herrscht beim Start auf dem Marktplatz vor dem historischen Rathaus noch großes Gedränge, so zieht sich die Läufermenge anschließend doch recht entspannt über die Strecke. Die alten Fachwerkhäuser, das Schloss mit seinem Schlosspark und die Sambagruppe in Höhe der Versorgungsstation ungefähr bei km7 bieten einen tollen Rahmen. Das Wasa hier der Sponsor ist, bleibt selbst dem ungeübten Beobachter nicht verborgen, denn soviel Knäkkebrot tragende Menschen sieht man sonst wohl bei keinem anderen Lauf. Egal - Runde um Runde fliegt dahin, 4mal für die 20km, 3mal für 15km und ..na klar.. 2mal für die 10km waren in den unterschiedlichen Wettbewerben zu absolvieren. Und die immer durch die Celler Altstadt. Mein erster Blick auf die Uhr bei km2 verriet dann aber auch, dass das angeschlagene Tempo für den Stand meiner Vorbereitung im Hinblick auf meinen 24-Stunden-Ultralauf und die in den nächsten Monaten kommenden Marathonläufe etwas zu schnell war, aber „was soll es“ dachte ich mir. Der Spass am Laufen ist da, die Veranstaltung bietet einen tollen Rahmen, dann geht alles gleich viel einfacher. Nur leider kam dann, worauf man eigentlich immer achten sollte, es kam eine Bordsteinkante. Unnötig zu erwähnen, dass ich diese Stelle ja nun schon ausgiebig kenne, trete ich trotzdem ungeschickt drauf und rutsche ab. Ein ziehen in den Sehnen am Fussgelenk und gleich die bange Frage: was ist jetzt wohl passiert? Der leichte Schmerz bei den nächsten Schritten blieb zum Glück im Rahmen und so ging es die letzten Kilometer etwas ruhiger Richtung Ziel. Im Ziel angekommen stellten sich dennoch zwei tolle Erkenntnisse ein. Zum einen war meine persönliche Zielzeit deutlich besser als vorgenommen und zum anderen ging es dem Fussgelenk alles im allen doch gut. An dieser Stelle auch nochmals ein Lob an die Helfer, die in meinem Fall im  Zielbereich mit einer guten Salbe anstelle einer warmen Dusche präsent waren, um so das Weh-Wehchen schon im Keim zu ersticken.

Der Ausklang dieser Veranstaltung wurde natürlich mit ausreichenden Flüssigkeitszufuhr besiegelt. Das dabei die unterschiedlichsten Getränke zum Einsatz kamen, braucht wohl kaum erwähnt werden.... Es ist nur immer wieder schade, dass es die Organisatoren dieses Laufes nicht schaffen, auch denen einen tollen Zieleinlauf zu gewährleisten, die nicht unter den Ersten zu finden sind. Denn gerade diejenigen, die sich bis zum Schluss durch die 20km - Distanz kämpfen und eine Zeit von mehr als zwei Stunden benötigen, gebührt aus meiner Sicht mindestens der gleiche Respekt wie den Erstplazierten. Nichts desto trotz, wir haben vom Getränkestand aus für den nötige Beifall gesorgt und konnten auf diesem Wege auch die etwas langsameren noch gebührend empfangen.

Das Fazit fällt, wie ich meine sehr gut aus. Die WLT.Mannschaft erlief in der Teamwertung einen tollen sechsten Rang. Unsere Läufer hatten mehrheitlich Spass an der Veranstaltung und konnten ihre persönliche Fitness mit sehr guten Zeiten unter Beweis stellen. Die Organisation der Laufveranstaltung war gut, auch wenn einige Celler Helfer beim Abbau etwas zu früh und übermotiviert zu Werke gingen und wer noch nicht in Celle mitgelaufen ist, der sollte dies schnell nachholen- und das am Besten als Läufer im WLT!

 

10km - Start, da muss auch irgentwo Jörg drin sein....

Die Laufmotivation treibt die tollsten Blüten - man muss nur mal hinsehen. Warum die mit dem Fass aber an mir vorbei gelaufen sind, war mir nicht ganz klar. Vermutlich waren ihnen die Indianer schon zu dicht auf den Fersen....

... und da ist er. Jörg mit guter Laune und schwarzer Mütze. Da ist noch Luft für eine weitere Runde, wie mir schein.....

Die Startkanone, da wacht jeder auf, versprochen!

Auch Karin und Wolfgang sind am Lachen, ob dass am Knäkkebrot von Wasa liegt? WLT.Läufer haben immer gute Laune, selbst wenn es über 15km geht oder gerade deswegen....?

Luisenturmlauf in Borgholzhausen - ein Bericht von Stefan Roth

Am Samstag, 01.03.2008, machte ich mich trotz Sturmtief "EMMA" auf von Rechterfeld nach Borgholzhausen (Kreis Gütersloh). Dort hatte ich mich für einen Lauf über 22 KM angemeldet. Dieser Lauf - mit Start und Ziel im Ravensberger Stadion, über die Höhenzüge des Teutoburger Waldes, diente mir als Vorbereitungslauf für den Hermannslauf Ende April 2008. 753 Läufer und ich hatten dem Sturmtief getrotzt und waren angetreten diese äußerst schwere Strecke - siehe auch beigefügten Zeitungsbericht - zu bewältigen.Ursprünglich hatten sogar 961 Starter gemeldet.

Nach dem Start mit einer Stadionrunde, ging es ohne große Umschweife kurz durch den Ort. Dann wartete auf mich "Flachlandtiroler"schon die erste Steigung, der noch weitere etliche folgen sollten. Insgesamt waren auf der Strecke 500 Höhenmeter zu bewältigen. Größtenteils verlief die Strecke auf Waldboden. Dieser war durch den Regen der Vortage natürlich weich und matschig.

Nach dem ersten richtig knackigen Anstieg, wußte ich was Steigungen sind!!! Da sind unsere Strecken hier Topfeben!!! Neben dem Boden tat der noch immer recht heftig wehende Wind sein übriges und saugte den Läufern das letzte Körnchen aus den Beinen.
Die Steigungen und auch die teilweise steil abfallenden Gefällstrecken erforderten des Läufers ganze Aufmerksamkeit. Während man die Gefällstrecken mit ca. 40 Km/h laufen konnte, durchlief, bzw erklomm man im warten Sinn des Wortes manche Steigung mit ca. 1,5 km/h. An einer Steigung wurde es sogar mir zu bunt, ich schloß mich meinen Leidensgenossen an und ging auch ein paar hundert Meter!!!

Es war ja auch nur ein Trainingslauf ( grins ). Aber ein richtig harter. Ich war froh, als ich nach 1:58 Stunden das Ziel erreichte. Auf den Bildern seht ihr, dass meine Schuhe alles gegeben hatten. Fazit des Laufes. Als Flachlandläufer hat man so seine Probleme. Dazu das Wetter und der schwere Boden. Aber wie heißt es doch so schön?? - " NUR DIE HARTEN KOMMEN IN DEN GARTEN , bzw. ANS ZIEL " -Und ein Läufer des WLT geht keiner noch so großen Herausforderung aus dem Wege!!! Vielleicht laufen im nächsten Jahr der eine oder andere Läufer des WLT dort mit.

Beweise einer tatsächlich statt gefundenen Laufveranstaltung...

17.02.2008  Sportler gegen Hunger  „Laufen und Wandern in Bakum“ ein Bericht von Jörg Kuraschinski

Nach dem Frühstück bin ich dann so gegen 9.45 Uhr, wie in den letzten 3 Jahren auch, nach Bakum zu diesem besagten Lauf gefahren.

Die erste Verfolgung hatte ich mit meinem Arbeitskollegen Günther aufgenommen, der an einer Kreuzung in Langförden an mir vorbei fuhr. Und schon waren wir in Bakum.

Parkplatzprobleme hatte ich keine, da ich direkt vorm Eingang der Anmeldung einen freien Platz fand (der frühe Vogel fängt eben den Wurm).

Hier wurde ich freundlich von den freiwilligen Helfern (Heimatverein, Feuerwehr, DLRG und Lauftreff Bakum) begrüßt. Man musste sich selber eintragen, auf welche Strecke man laufen will. Ich hatte mich bei 20 km eingetragen und habe dann eine Spende in die Kasse gegeben.

Los ging es um 11.00 Uhr nach einer Begrüßung der Organisatoren.

Es begaben sich ungefähr 150 Läufer, Walker und Wanderer auf die Strecke. Ich denke, die größte Gruppe waren die Waldschleicher aus Lohne (die konnte man sehr gut am Outfit erkennen).

Nach dem Start ging es rechts aus den Ort raus Richtung Autobahn, über die Dörfer und Landschaften.

Die Strecke war wie jedes Jahr sehr gut ausgeschildert und sehr gut zu laufen, da die Untergründe fest genug waren.

So lief ich dann auch wie gewohnt die Strecke, bis ca. km 9! Ab dann wurde ich ein Wanderer, da der Ischiasnerv sich gemeldet hat. Ich konnte nicht mehr richtig auftreten, und bin dann doch nur die 10 km gelaufen. Die Uhr blieb bei 57 Min. stehen.

Im Ziel gab es Wasser und Tee. Auch die Umkleiden und Duschen waren ausreichend und super sauber.

In der Pausenhalle der St. Johannes-Schule wurde im Anschluss noch Erbsensuppe ausgeteilt, die super geschmeckt hat.

Ich werde im nächsten Jahr ganz bestimmt wieder hier an den Start gehen und dann sind bestimmt noch mehr WLT.Läufer dabei.

 

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