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Nikolauslauf Wildeshausen am 05.12.2010 - ein Laufbericht von Fritz Rietkötter |
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Der Blick am frühen Sonntag Morgen aus dem Fenster verhiess nichts Gutes. In der Nacht hatte es ausgiebig geschneit und mittlerweile hatte sich, aufgrund der etwas ansteigenden Temperaturen, der Schnee in eiun rutschig nasses Etwas verwandelt. Dazu etwas Regen und Wind, was will man Läufer mehr...? Aber egal, schließlich kann man sich die Großwetterlage nicht aussuchen und so ging zum Nikolauslauf. An der neuen Wallschule (Start/Zielbereich) angekommen, lächelten mich bereits die ersten WLT.Läufer an und so dachte ich mir: das wird bestimmt doch ganz gut... Das sich einige Auswärtige gegen eine Teilnahme an diesem Lauf aufgrund des Wetters entschieden haben, war nach einen “Rundum - Blick” schnell klar. Nachdem das obligatorische Foto der 6,4km - WLT.Läufer geschossen war, ging es in die Aufwärmrunde, um den Körper auf Schwung bringen. Da die Gewege entlang der Straße “im Hagen” gut geräumt waren, konnte dieser Punkt ohne Schwierigkeiten erledigt werden. Unsere Truppe war gut gelaunt und nach dem Verteilen der Energiepost (ein mittlerweile traditionelles Ritual vor dem 6,4km - Lauf) ging es zur Startlinie. Der Startschuss lies dann nicht lange auf sich warten und so ging das Läuferfeld auf die Strecke. Nu war Zeit, nach den ersten eintreffenden 12,5km - WLT.Läufern Ausschau zu halten. Und fand ich sie? Natürlich da, wo es warm und trocken war, sie tummelten sich im Eingangsbereich der Sporthalle. Alles im Blick und doch im Warmen... Das das Gruppenfoto der 12,5km - WLT.Läufer auch im warmen stattfinden sollte, konnte nur mit Mühe verhindert werden. Als auch diese Hürde genommen war, ging es wieder zum Aufwärmen. Aufgewärmte Muskeln sind nunmal die beste Versicherung vor Verletzungen aufgrund von wegrutschen oder unglücklichem Auftreten. Die Strecke bot schließlich das, was ich schon im Vorwege vermutet hatte. Schnee- und teilweise Eisglätte und doch ein akzeptabler Laufuntergrund, da es sich vorwiegend um schotterige Wanderwege handelt, die hier zu erlaufen waren. Zwar musste man genau aufpassen, wohin man tritt, aber in Summe war die Wegstrecke für die Wetterlage in Ordnung. Einzig der Bereich durch die Wiekau, wo auf den Schotterwegen die leichten Mulden aufgrund des Schnees nicht zu sehen waren, verlangte ein etwas ruhigeres Tempo und mehr Obacht. Das bei dieser Beschaffenheit des Laufuntergrundes an eine schnelle Zielzeit nicht zu denken war, stand für mich schon zu Beginn fest. Erstes Gebot war die Vorsicht, schließlich sollte die Teilnahme am 50km UltraMarathon Georgsmarienhüttner Null in der kommenden Woche nicht durch eine Verletzung gefährdet werden. Die ersten Laufmeter liefen also gemächlich dahin, zumal aufgrund der Streckenführung sowieso ein Überholen nicht möglich war. Nach Überqueren der Huntebrücke ging es etwas schneller weiter. Das Läuferfeld zog sich auseinander und so blieb genügend Platz, den einen oder anderen Läufer zu überholen. Aufgrund der Anstrengungen durch die leichten Steigungen in der Wiekau erhöhte sich mein Puls, doch auch der fing sich schnell wieder im normalen Belastungsbereich. Der immer wieder notwendige Blick auf den Laufuntergrund unterbrach die Laufkonzentration, man gewöhnte sich aber schnell dran. Auf den letzten Kilometern kam schließlich nochmal etwas Wind und Regen auf, der unangenehm in die Kleidung fuhr und für nicht unbedingt gewollte Abkühlung der Muskeln sorgte. Nachdem auch die letzten Kilometer geschafft waren, blieb die Uhr schließlich bei 1:01 Std stehen und damit nicht wesentlich unter meiner sonst üblichen Zeit für diese Strecke. Auch dieses Mal zeigte der Wildeshauser Nikolauslauf, das man bei jeder Witterung laufen kann, man muss sich nur aufraffen und den inneren Schweinehund besiegen. Zudem lassen die immer wieder “intelligenten” Kommentare unserer WLT.Läufer eine solche Veranstaltung zur Spass - Veranstaltung werden. Das unsere WLT.Einsteiger bei ihrer diesjährigen Teilnahme ebenfalls tolle persönliche Ergebnisse abgeliefert haben rundet eine solche Veranstaltung mehr positiv ab! Die Ergebnisse im Einzelnen: |
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Die zwei WLt.Team stellten mehr als 10% des Läuferfeldes der 6,4+12,5km-Strecke |
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Start der 6,4km - Läufer, und immer wieder grüne WLT.Shirts.... |
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Ralf, konzentriert und Bein frei.... |
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egal welches Wetter, laufen macht Spass.... |
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auch der Durst gelöscht waren, erkundigten wir uns nach der Turnhalle für die Übernachtung. Ich hatte mich zwar vorher beim Veranstalter angemeldet, konnte aber nur einen Platz auf der Warteliste ergattern. Von dem freundlichen Personal am Trouble-Desk wurde uns versichert, dass auf jeden Fall genügend Platz in der „riesigen“ Turnhalle für uns sei. So machten wir uns trotzdem rechtzeitig auf den Weg zur benachbarten Schulturnhalle. Unsere Intuition sollte uns nicht täuschen, denn nur durch unser frühzeitiges Auftauchen bekamen wir noch gute Plätze, einige spätere Gäste mussten in Provisorien wie Geräte- und Umkleideraum übernachten. Nach dem Aufbau unseres Nachtlagers gingen wir wieder in die Veranstaltungshalle und nahmen noch ein paar Kaltschalen ein. Nach Erreichen der nötigen Bettschwere suchten wir unser Nachtlager auf. Rudi hatte sich beim letzten Crosslauf in Stuhr eine Erkältung eingefangen, dies mussten wir durch laute Schnarchgeräusche in der Nacht ausbaden. Ich bin normalerweise ein guter Schläfer, aber diese Nacht war anstrengender als jeder Ultra. Der andere Nachbar von Rudi hatte nicht so gute Nerven und weckte ihn und bat ihn, sich auf die andere Seite zu drehen. Dies brachte allerdings nur für kurze Zeit Linderung. Der nächste Morgen begann mit einem netten Frühstück in der Veranstaltungshalle. Dazu gab es warme Getränke wie Kaffee oder Tee. Zu diesem Zeitpunkt waren die 100-Km-Läufer schon lange auf der Strecke. Beim Start um 08:30 Uhr regnete es, wie schon seit der Nacht, in Bindfäden. Beim Veranstalter gab es kostenlose Regenponchos, die gern in Anspruch genommen wurden. Es gab einen gemeinsamen Start der Läufer über Halbmarathon, Marathon und Ultramarathon. Somit waren ca. 2000 Läufer am Start. Es wurde zuerst eine Runde durch den Ort Lennep gelaufen, danach ging es aus dem Ort heraus ins Gelände. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, aber durch den Regen sehr aufgeweicht und schwer. Einige Läufer sind auch an schwierigen und rutschigen Passagen gestürzt, allerdings ohne schwere Verletzungen. Rudi und ich hatten uns abgesprochen möglichst gemeinsam den Ultra zu absolvieren. Leider machte Rudi die Erkältung schwerer zu schaffen als erwartet. Zudem kamen das Streckenprofil und der tiefe aufgeweichte Boden hinzu. Nach dem Erreichen der Halbmarathon-Marke forderte er mich immer wieder auf, mein Tempo zu gehen und nicht mit ihm gemeinsam zu laufen. Er wollte auf Grund seiner Probleme nur bis zum Marathon teilnehmen. Nach der Verpflegung bei KM 25 habe ich mich dann von Rudi verabschiedet und bin allein weitergelaufen. Das war im Nachhinein nicht so glücklich, denn es sollte sich bald rächen. Natürlich wurde ich nun schneller, obwohl ich immer die Warnung meines Kollegen, der die Ultrastrecke 2008 gelaufen war, im Kopf hatte, dass eine gute Einteilung der Kräfte sehr wichtig ist. Die Marathon-Marke war bald erreicht und ich fühlte mich noch relativ gut. Somit nahm ich den letzten Abschnitt in Angriff. Kaum waren wir aus dem Stadion herausgelaufen, ging es richtig los. Es folgten etliche schwierige Steigungen, die einem nach und nach die Kraft raubten. Die wenigen Laufpassagen fielen immer schwerer, auch merkte ich, dass sich erste Krämpfe bemerkbar machten. Letztendlich war ich froh, die Verpflegungsstelle bei KM 60 erreicht zu haben. Gegen die Krämpfe riet man mir zur Einnahme von Salz, außerdem gab es hier auch Bier. Diese Verpflegung war nicht ohne Grund, es folgte noch einmal eine ausgesprochen schwere Steigung, die einem die letzten Reserven raubte. Nur auf dem letzten 500 m bis zum Ziel war noch eine kurze Laufpassage möglich. Rudi wartete auf mich im Ziel und hatte schon einen Becher mit Erdinger Alkoholfrei in der Hand. Dies half mir zwar im ersten Moment, doch das zuvor eingenommene Salz und der übersäuerte Magen forderten ihren Tribut. Allerdings ging es mir nach dem Duschen schon wieder besser und ich konnte auch schon etwas essen. Als Fazit kann man die Organisation und Strecke als sehr gut bezeichnen. Nachteilig war das schlechte Wetter und für mich eine nicht ausreichende Vorbereitung. Rudi hatte leider die Erkältung geschwächt. Aber auf dem Rückweg haben wir uns schon wieder gut gefühlt und werden gern noch einmal am Röntgenlauf teilnehmen. Zum Abschluss unsere Ergebnisse: Rudi Schmidtke Marathon 05:28:31 h (Netto) Alfred Schwarz Ultramarathon 07:20:36 h (Netto) |
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Die Nacht von Borgholzhausen - ein Bericht von Matthias Webendörfer |
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unterlagen sowie einer kurzen Erkundungstour durchs Rahmenprogramm der Laufveranstaltung erstmal zum obligatorischen Fototermin. Mit 17 WLT.Läufern sollte nach 2009 auch 2010 der Wildeshauser Lauftreff wieder die stärkste Laufmannschaft stellen. Die erzielten Ergebnisse waren auf jeden Fall für alle Beteiligten sehr gut und sorgten dafür, dass der WLT insgesamt 8 Läufer unter die TOP10 der Altersklassen und drei aufs Siegertreppchen bringen konnte. |
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TUIfly Marathon Hannover; es war einfach schön! - ein Bericht von Karina Von Seegern 02.05.2010 6.00 Uhr der Wecker klingelt und der Tag an dem ich meinen zweiten Halbmarathon laufen werde ist da. Ich bin mehr als nur ein bischen nervös, als ich meine Beine aus dem Bett schwinge. Aber jetzt gibt es kein zurück mehr, da muss ich durch. Gegen 7.20Uhr kommen dann Birte sowie Carsten und wir können uns auf den Weg nach Hannover machen. Mein Mann, Rainer, unser Chauffeur, Lastentier und Fanblock bringt uns zum P+R Platz Marienwerder und von dort aus geht es 20 min. mit der U-Bahn direkt zum Start/Ziel - Bereich. Da wir sehr früh sind, gehen wir noch über die Marathonmesse. Zeit schinden können wir dort leider nicht. Die Messe ist sehr übersichtlich (kein vergleich zu Köln). |
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Die Ausgabe der Startunterlagen war super organisiert, es dauerte keine 15 Minuten. Jeder Teilnehmer bekam ein T-Shirt und seine Startnummer. Wir hatten die Nummern 11991 + 11992. Jetzt geniessen wir unseren Urlaub noch umso mehr, mit dem Wissen, einen internationalen Halbmarathon in Vancouver bestritten zu haben.
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Paul-Moor-Benefiz-Marathon von Osnabrück nach Bersenbrück vom 17.04.2010 (Ultra-Lauf 50 km) - ein Bericht von Sandra Kürbis-Edzards Der zweite Ultra – Lauf. Was ein gemütlich organisierter Trainingslauf für den bevorstehenden Rennsteig – Lauf werden sollte, entpuppte sich als Trainingslauf zwischen vielen Läuferkracks, die sich weitaus andere Zeiten und Ziele gesteckt hatten, als unsereins. Damit hatten wir uns schnell damit abgefunden -nein, besser gesagt- abfinden müssen, dass Schlusslicht der Ultra-Disziplin zu werden. Nun gut, es sollte ein Trainingslauf sein! |
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WLT beim Strongmanrun 2010 ein Bericht von Hartmut Kramer ᅠEs ist kurz vor zwölf Uhr. Meine Lauffreunde Stefan, Sven und ich stehen zusammen mit ca. 8600 gemeldeten Läufern aufgeregt und eng zusammengerückt an der Startlinie. Wir haben Glück, denn wir stehen ziemlich weit vorne. Der Ansager versucht die Läufer zu animieren, wir flachsen rum. Musik dröhnt aus den Lautsprechern und es liegt ein Knistern in der Luft. Es ist heiß und zusammen mit knapp 40.000 Zuschauer warten wir nur noch auf das Eine: „Den Startschuss zum Fisherman’s Friend Strongman Run 2010!“ |
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Gestern um diese Uhrzeit hatte ich noch daran gedacht, vielleicht nicht an den Start zu gehen und vernünftig zu sein, denn schlimme Halsschmerzen hatten heimgesucht. Jeder Schluck schmerzte und die Nacht über, lag ich wach. Aber Vernunft hat auf dem Strongmanrun nichts zu suchen. Wer A sagt, muss auch B sagen. Dann ist es endlich soweit: Jemand gibt den Startschuss ab und wir stürzen uns freudig in das spektakulärste Rennen meines Lebens. 23,4 lange Kilometer und 27 kniffelige Hindernisse liegen vor uns. Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite. Viel Sonne und ein strahlend blauer Himmel. Die vielen Wasserhindernisse, die sicher Abkühlung versprachen, konnten also ruhig kommen. Offiziell wird die Strecke mit 18 Kilometern angegeben, doch am Ende stellt sich heraus, das es satte 23 Kilometer waren. Wir laufen los und nach wenigen hundert Metern durch den Wald erreichen wir das erste Hindernis. Vier aufeinander folgende Bunker mit einer Höhe von bis zu 7 Metern die es zu überlaufen gilt. Spätestens nach dem 4ten Bunker weis jeder: Das wird hier keine Kindergartenveranstaltung. Es ist heiß und trocken und durch das hinunterrutschen am Steilhang wird Sand aufgeworfen. Keine echte Wohltat für meinen Hals und Ich habe die Hoffnung, dass es bis zur ersten Getränkestation nicht weit sein wird. Tja, nicht ist schlimmer als eine enttäuschte Erwartungshaltung, denn Getränke gab es erst später, viel später! In der zweiten Runde stelle ich fest, dass es keinen Sand mehr gibt. Mehr als 17.000 Füße haben dafür gesorgt, dass die Steilhänge Spiegelglatt sind. Nicht unbedingt ein Vorteil, wie sich für einige Läufer noch herausstellen wird. Wir laufen weiter und nach 2 km kommen weitere Bunker. Mit 4,5 Metern nicht ganz so hoch wie die ersten, dafür aber 5 hintereinander. Die dritte Herausforderung ist bereits in Sichtweite. Ein ca 6 Meter hoher, steil ansteigender Sandhaufen. Nicht so schlimm, denke ich, doch weit gefehlt, dort angekommen muss ich erfahren was es heißt, einen Sandberg hinaufzulaufen, mit jedem Tritt gibt der Sand nach und ich komme kaum vorwärts. Hinter dem Hügel erwartet uns das erste Wasserhindernis der Black Sea. Ein ca. 30 – 50 cm tiefes und 80 Meter langes Schlammloch. Ich bin froh, dass ich meine Schuhe fest geschnürt habe, denn sonst wären sie jetzt weg. Ein Mitläufer berichtet mir, dass man hier im letzten Jahr über 100 einzelne Schuhe rausgeholt hat. Der erste längere Laufabschnitt folgt. Ca 2 km durch den Wald und nachdem zwei weiterte 7 Meter Shelter überwunden wurden hören wir schon vor letzten scharfen Rechtskurve die Zuschauer grölen. Wir sind beim Spider Web angekommen, eine spektakuläre Seilkonstruktion zwischen zwei Bunkern gespannt, auf der wir Läufer einen kühlen Kopf bewahren müssen. Vor dem ersten hohen Bunker liegen Strohballen, die eine Art Treppe bilden sollen. Die Abstände sind riesig. In der zweiten Runde kommen viele ohne die Hilfe eines Mitläufers, der sie von Strohballen zu Strohballen hievt, schon gar nicht mehr auf den Bunker. Mir geht es ähnlich. Oden der erste Stau. Und dann kommt der Abstieg. Über ein Kletternetz geht es hinab, dann weiter über alte, instabile Autoreifen, schließlich wieder den nächsten Bunker hinauf. Am Ende springt man über 3 Etagen den ca. 7 Meter hohen Bunker wieder hinunter. Die Zuschauer finden es klasse. Sie schreien und feuern die Läufer an. Mein Puls rast und ich denke: Wie geil ist das denn!! Es geht weiter und nach 600 Metern geht es in die Knie. Kriechen ist angesagt und direkt danach weiter durch das nächste, mit kaltem Wasser angereicherte Schlammloch Namens Dity Dancing. Wir „tanzen“ uns hindurch und erreichen endlich die erste und pro Runde leider einzige Getränkestation. Ich greife, was mir in die Finger kommt und trinke was das Zeug hält. Mein Hals brennt wie Feuer. Das Wasser verschafft für einen kurzen Zeitraum Linderung. Nach einer 10%tigen Steilkurve die wir durchlaufen, erwartet uns ein riesiges Areal an Sand, Matsch, Lehm. Dieser Abschnitt ist für die Zuschauer gesperrt. Schade, denn jetzt wird es nass. Ein ca. 80 Meter langes und bis zu 1,20 Meter tiefes, eiskaltes Wasserloch, welches zu durchqueren gilt, wartet auf uns. Wir haben Glück und finden einen Weg, der uns nur bis zu den Hüften geht. Der Untergrund ist matschig, ein schnelles Vorankommen unmöglich. Nach einer endlos langen Zeit sind wir drüben angekommen, jetzt geht es ca. 2 km über sandigen Untergrund zum nächsten Anstieg. Diese 2 km machen mir mächtig zu schaffen, denn man kommt kaum vorwärts. Plötzlich, eine 50%tige Steigung die erklommen werden will, liegt vor uns. Der Untergrund ist sandig, was das Klettern zur Qual macht. Nach einem kurzen Teilstück geht es genauso steil wieder Bergab. In der zweiten Runde höre ich an diese Stelle einen Schrei und leicht hinter mir rutscht jemand den Berg wieder unter. Sieht böse aus, denke ich und bleibe oben kurz stehen. Sofort sind Sanitäter da. Die Sicherheit der Läufer steht auch hier erster Stelle. Insgesamt 240 Sanitäter, Notärzte und Rettungshelfer sowie 12 Rettungstaucher und ein Hubschrauber waren in Weeze vor Ort. Ich laufe weiter bis zu dem Hindernis mit der, für mich größten Herausforderung, dem Weezer See. Bei einer Wassertiefe von 2,50 Metern ist hier definitiv schwimmen angesagt. Es sein denn, man möchte ausgepfiffen werden und läuft die 500 Meter Umweg auf der Pussylane. Aber dass wollen nur die wenigsten und so stützen wir uns ins Wasser. Die ersten Meter werden zur Qual. Es ist eiskalt und mein Herz klopft. Das ist der totale Wahnsinn, was mache ich hier? Nach 30 Metern ist das Ufer erreicht. Die Kälte zieht mir besonders in der zweiten Runde, die letzten Kräfte aus dem Körper, was wahrscheinlich daran liegt, das ich jetzt gewusst habe, worauf ich mich hier einlasse. Übrigens: die Pussylane ist jetzt besser besucht. Sind die jetzt schlauer oder einfach nur Weicheier…? Am Ufer erwartet uns ein weiteres Lehmloch. Die braune Masse riecht genauso, wie sie aussieht. Schnell raus hier denke ich und platsch, schon liege ich lang drin. Na super! Doch schon beim nächsten Hindernis bekomme ich die Gelegenheit, mich zu waschen, denn es geht durch den Canale Grande. 50 Meter lang, 5 Meter breit und 50 cm tief. Voll mit kaltem Wasser und extrem schwer zu durchlaufen, da der Untergrund aus Lehm besteht. Aus Lehm ist auch das nächste Hindernis The Rock. Ein ca 6 Meter hoher Lehmhügel. Und fällt der Anstieg noch relativ leicht, so erwartet jedem von uns eine muntere Rutschpartie auf dem Hosenboden. So, denke ich, nur noch ein Hindernis und die erste von zwei Runden ist geschafft. Beim Sea of Glory handelt es sich um das letzte Wasserhindernis der ersten Runde. Mit etwas Glück schafft man es, nur bis zum Hintern nass zu werden, allerdings gibt es hier und da einige Löcher in die man hineinfällt und sich lang macht. Aber das ist nun auch egal. Das KM 7 wird angezeigt, es ist nicht mehr weit bis zum Ende der ersten Runde. „Denkste“, denn erst nach gefühlten 20 Minuten wird der km 8 angezeigt. Ich kann es kaum glauben. Besonders für die Psyche eine echte Herausforderung. Sollte das etwa ein weiteres Hindernis sein. Jetzt noch ca 600 Meter bis zum letzten steilen Anstieg herauf und dann zurück zu den Zuschauern. Die hört man schon von weiten und sie machen richtig Stimmung. Das tut gut und wir durchlaufen nach 1:20 Minuten zum erstem mal die Ziellinie. Ich denke daran, dass ich diese Tortur nun erneut über mich ergehen lassen werde und entschließe mich, einen Gang rauszunehmen. Eine kluge Entscheidung, wie sich später noch herausstellen wird, denn zum Schluss der zweiten Runde, bin ich einer der wenigen, der noch läuft. Insgesamt fällt in der Zeiten Runde alles deutlich schwerer, doch nach 2:58 Minuten erreiche ich überglücklich das Ziel. Im Ziel angekommen trinke ich was mir in die Hände fällt, setze mich zur ausruhen auf eine leere Bierkiste und schaue an mir herunter. Das Knie ist aufgeschürft, die Hose zerrissen, im Gesicht kleben getrocknete Schlammreste, die Sonne brennt erbarmungslos und trotzdem bin ich Glücklich, denn wir haben es geschafft. Ab jetzt bin ich Strongman Währen wir erholen sind noch einige tausend Läufer auf der Strecke, und ich denke an die –Worte von Stefan: Spaß macht das nicht! In den meisten Gesichtern in die ich Blicke ist von Genuss und Spaß rein gar nichts zu sehen. Ob steiler Anstieg, rutschiger Untergrund oder extrem kaltes Wasser – ich fand es toll und bin nächstes Jahr wieder hier. Von ca. 8.600 Angemeldeten kamen letztendlich nur 3800 Läufer innerhalb des Zeitlimits ins Ziel. Der Rest musste aufgeben oder brachte länger, was wahrscheinlich auch daran gelegen hat, dass die Strecke nicht, wie „offiziell“ angegeben 18 km sondern 23,4 km waren. |
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Die Strecke kannten wir bereits vom letzten Jahr 2 Wendeschleifen mussten pro 5 km gemeistert werden, nicht gerade prickelnd aber für einen Trainingslauf ok. Nach dem Warmlaufen übergab ich meine Jacke meiner Schwester Karin die die 10 km Laufen wollte und erst in 15 Minuten starten würde. Die Strecke wurde durch vielen Helfern sehr gut ausgeschildert und die Verpflegung alle 2,5 km ausreichend. Da wir alle 5 km am Famila - Center vorbei liefen wurden wir von den Zuschauern lautstark angefeuert und aufgeputscht. Nach 10 km und einer guten Durchgangs Zeit war ich überrascht das ich die Zeit bis zum Schluss halten konnte und wusste das sich das Training bei Eis und Schnee ausgezahlt hatte. Nach dem Zieleinlauf, bei einem gemütlichen Gläschen Bier fachsimpelten wir mit einigen Läufern über die letzten 2 Stunden. Wer wenn wann gezogen hat und das es eine gelungene Veranstaltung ist. Nach dem Studieren der Ergebnisliste fuhren wir mit einem Liedchen auf den Lippen zufrieden nach Hause. Zeit: 1:34:14 Platz5 M45 |
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Wie immer ist auch bei der 40. Auflage die Strecke wenig spektakulär – aber irgendwie macht das ja auch den besonderen Reiz dieses Laufes aus. Das Highlight ist und bleibt aber das Hütchen, dem dieser Lauf seinen Spitznamen verdankt, und das wie eh und je nach 12,5 km auf dem Fahrradweg steht. Nach einer scharfen 180° Grad-Kurve, bei der noch vom Streckenposten die Zwischenzeit angesagt wird, geht es wieder zurück in Richtung Marschweg-Stadion. Eine letzte Hürde stellt dabei die Brücke in Hundsmühlen dar, die bei etwa 21 km zu „erklimmen“ ist. Glücklicherweise kann man sich nach diesem „Aufstieg“ noch einmal an einer Verpflegungsstation für die letzten km stärken, die aber trotz dieser Stärkung richtig wehtun. Ein Dank an dieser Stelle von Heike an Maren, die mit ihrer charmanten Art der Sklaventreiberei für ein absolut zufrieden stellendes Ergebnis gesorgt hat. Und auf noch eine Sache ist beim Hütchenlauf Verlass: Die Männerduschen sind kalt – nur die Harten komm’ in Garten! Mit unserer kleinen WLT-Delegation machen wir – Rudi, Maren, Heike und Bernd – uns erschöpft aber zufrieden auf den Heimweg, froh den inneren Schweinehund einmal mehr besiegt zu haben! |
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Erstens ist eine überhöhte Flüssigkeitsaufnahme des aktiven Schmeißers ebenso wenig zielführend wie zweitens eine unsportliche Flüssigkeitszufuhr des Sportgerätes, nämlich das vorherige Eintauchen in eine aus Schmelzwasser und Streusalz bestehende undefinierbar flüssige Masse. Zudem war schnell zu erkennen, dass die Richtung, in der der Teebeutel zu befördern war, um den Sieg als weitest Schmeißender einzufahren, nicht unbedingt immer klar eingehalten wurde. Beförderten die talentierten den Teebeutel nach vorne, so schafften es einige auch, diesen in die genau entgegen gesetzte Richtung zu schleudern. Laufen und Teebeutel – Weitschmeißen ist somit, die Erkenntnis kann man ungeteilt stehen lassen, nicht als artgleiche Bewegung zu definieren. |
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gemütlichen Teil der Veranstaltung. Nach Kohl und Pinkel sowie dem einen oder andern Kaltgetränk folgte das Unausweichliche: das erste WLT.Kohlkönigspaar wurde in freier, geheimer und nachvollziehbarer Wahl ernannt: es sind Maren Goedeke und Carsten Wulf. Somit steht eines bereits heute fest: Die nächste WLT.Kohlfahrt kommt bestimmt. Das der Abend mit Bewegung, Flüssigkeitszufuhr und dem einen oder anderen tief sinnigen Gespräch seinen Fortgang und irgendwann sein Ende fand, braucht sicherlich nicht weiter erwähnt werden…Weitere Impressionen zur 1. WLT.Kohlfahrt: |
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SgH Lauf Langförden - ein Laufbericht von Fritz Rietkötter Ein Jahr nach dem ersten Start in Langförden war es nun wieder soweit. 21km durch die Region um Langförden standen auf dem Programm. Der Nachmittag startete wie üblich mit der Laufanmeldung. An dem gewohnten Gedränge im Anmelderaum sowie an den eher etwas unprofessionell anmutenden Meldescheinen hat sich auch in diesem Jahr nichts geändert. Anschließend ging es in die Umkleide und schließlich zur Startlinie. Das der Start auf die Straße und nicht wie sonst auf dem Parkplatz vor dem Sportplatz statt fand, war dem eisigen Untergrund geschuldet, der schon einmal einen ersten Eindruck davon vermittelte, was auf der Strecke noch vorzufinden war. Mit einigen “intellegenten” Kommentaren von Bernd, Hartmut und Carsten zu der gemeldeten Streckenlänge von Ralf ging es dann auf den Rundkurs. War es zuvor im Starterfeld, trotz der kalten Temperaturen, noch einigermaßen geschützt, zog die Kälte auf den ersten Metern nach dem Start doch schnell in den Körper. Der erste Streckenabschnitt führte durch ein Wohngebiet, wo man bereits genau hinsehen musste, wo welcher Schritt aufgesetzt wird. Eis und damit sehr rutschiger Untergrund waren hier stellenweise vorhanden. Der anschließende Abschnitt durch die Felder um Langförden zeigte dann schnell, dass man bei kalten Wetter eher weniger schwitzt, sich dafür aber dennoch anstrengen muss. Immer wieder kalter, streckenweiser schneidender Wind von vorne oder wechselnd von der Seite forderte die ganze Fitness und lies keinen Zweifel, dass es eben Winter ist. Zwischen den langgezogenen geraden Streckenteilen folgten auch immer wieder leichte Steigungen mit anschließendem Gefälle. Also eine Streckenführung, die alle neben den unterschiedlichen Laufuntergründen, von Schotter über Pflastersteine bis hin zu Teerbelag alle Variationen zu bieten hatte. Irgendwo im Nirgendwo stand dann die Versorgungsstation, wo ein einsamer Helfer in den winterlichen Weiten den Läufern einen warmen Tee gab, der wiederum etwas Schwung auf den letzten und unangenehmen Streckenabschnitt brachte. Ging es anschließend noch auf asphaltierten Wirtschaftswegen durch die Wiesen und Felder, so kamen nun doch einige Passagen dazu, wo im letzten Jahr der knöcheltiefe Schlamm auf die Läufer wartete. Worin man beim letzten Mal versank und fast stecken blieb, stolperte oder rutsche man jetzt dahin. Als erstes traf es Hartmut, der sich vertrat aber dennoch weiter laufen konnten. Anschließend folgt ich dann selber. Dachte ich noch, nur nicht so schnell hier und möglichst die Seite wechseln, da passierte es auch schon. Der Fuss rutschte weg, das Gleichgewicht ging verloren und schon fiel ich der Länge nach auf den kalten und vereisten Boden. Die eisigen Wülste drückten sich in den Körper und ohne Handschuhe wären die Handflächen auf dem teilweise eisfreien Boden vermutlich auch noch aufgescheuert. Es schmerzte auf der gesamten linken Seite und das Aufstehen war schon etwas mühevoll. Hartmut, der hinter mir lief, meinte zwar später, dass es spektakulär ausgesehen hätte, aber darauf konnte ich auch in Gänze gerne verzichten. Langsam versuchte ich dann wieder in meinen Laufrhythmus zu kommen, um die letzten Kilometer anzugehen. Die ersten Schritte waren unangenehm und das in Körper horchen, ob alles ok sei, brachte doch die Erkenntnis, dass es langsam weiter gehen konnte. Mit dem am Ende erzielten 1:43Std war dennoch ein versöhnlicher Abschluss dieses eher ungemütlichen Laufes gefunden und es konnte zum zweiten Teil der Veranstaltung gehen. Nach der warmen Dusche stand abschließend der für mich wichtigere Punkt auf dem Volkslaufprogramm. Es galt sich durch das wiedermal tolle Kuchenbufett zu futtern. Ein mindestens ebenso “anstrengender” Teil wie zuvor der Lauf. Alle aufgestellten Kuchen sahen hervorragend aus. Nachdem dann auch das sechste Stück sein ganz eigenen Zieleinlauf fand konnte ich für mich feststellen, dass die Kuchen, die ich probierte, ihrem Aussehen auch geschmackliche Taten folgen ließen. In gemütlicher Runde fand der diesjährige SgH Lauf in Langförden sein Ende. Leider haben die Organisatoren auch in diesem Jahr wieder ihre Zeitmessung nicht professionell erledigt aber in Summe ist diese Veranstaltung ein guter Start ins Laufjahr.
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Eine gesellige Runde mit guten Gesprächen. Da haben alle etwas auf dem Teller in der Tasse oder im Glas... |
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auch die WLTler mal ungestört zu Gesicht bekommen, die während der Trainingsrunden eher weniger Kontakt zueinander haben. Nicht nur, dass die unterschiedlichen Fitnessgruppen im Wildeshauser Lauftreff mit unterschiedlichen Laufgeschwindigkeiten unterwegs sind, auch die Streckenlängen variieren entsprechend der persönlichen Fitness der Gruppenmitglieder. Die nächsten Aktivitäten des Wildeshauser Lauftreff stehen hingegen auch bereits fest. Neben den läuferischen Aktivitäten im Rahmen der Teilnahme an Volksläufen in der Aktion "Sportler gegen den Hunger" wird im Februar auch die erste WLT.Kohlfahrt gestartet. Weitere Impressionen vom WLT.Hüttenzauber gibt es hier: |
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Bericht zum 13 km Lauf an der Sandkruger Schleife am 10.01.10 von Frauke Winkler Morgens um 6 Uhr klingelte der Wecker. Die Außentemperaturen lagen knapp unter 0 Grad. Ein Blick aus dem Fenster zeigte eine völlig verschneite Hauptstraße mit kriechenden Autos. Schnell noch eben den Schneeschieber geschnappt und dann ran an die 10 cm Neuschnee. Der gestrige stürmische Wind hatte sich zum Glück gelegt. Nun hieß es nur noch meinen Mann aus dem Bett zu schmeißen, aber er kam mir doch schon glatt freiwillig entgegen ;-) Die Sporttaschen und die Kiste Erdinger standen schon bereit. Geheuer war mir das Wetter ja nicht so ganz, aber den Lauf bei Schnee wollte ich mir auch nicht entgehen lassen. Um 8 Uhr fuhren wir dann mit Rudi Schmidtke über verschneite Straßen nach Großenkneten um noch seine Schwester Karin Kramer abzuholen. Selbst die A29, welche wir von Abf Sage bis Abf Sandkrug nutzen, war völlig verschneit. Vom Parkplatz bis zur Sporthalle bekamen wir dann beim Fußmarsch den ersten Eindruck auf was wir uns da einlassen würden. Gegenüber dem letzten Jahr war in der Sporthalle wirklich weniger los. Nach Abholung der Startunterlagen gab es noch eine gemütliche Tasse Kaffee. Mein Mann mußte um 9.30 Uhr an den Start. Leider konnte ich ihn nicht mehr beim Zieleinlauf begrüßen, denn gemeinsam machte ich mich mit Matthias Webendörfer warm. Angestellt haben wir uns vorm Start dann bei den Markierungen für 1:15 Std, was aber im Nachhinein nicht so gut war. Wie immer kam das ganze Feld sehr schleppend in Tritt. Der Untergrund war von den Vorauslaufenden festgetreten und glatt. Überholmanöver wiederum führten in den kräftezehrenden tiefen Schnee. Auf den Straßen und Bürgersteigen wurde uns das Laufen durch losen Schnee erschwert. Matthias legte es anscheinend darauf an mich mitzuziehen, ob das gut ging? Dummerweise machte auch mein Garmin schlapp, also musste ich ohne Puls- und Kilometerkontrolle weiter. Auf der gesamten Strecke war äußerste Vorsicht geboten. Mich hatte es wie etliche andere auch einmal von den Füßen geholt, aber man fiel ja meistens weich. Oft mussten wir wegen Überholmanövern in den losen 20 cm tiefen Schnee. Nach etwa 7 km gab es sogar noch eine warme Getränkeversorgung, echt fürsorglich vom TSG. Die letzten 3 Kilometer waren dann doch eine ganz schöne Quälerei. Wieder ging es durch lose getretenen Schnee und dann noch über spiegelglatte Wege zum Sportplatz. Im Stadion zogen wir die letzten 300m noch etwas an, aber für einen harten Endspurt reichten heute meine Kräfte nicht. Nach dem Zieleinlauf gab es noch für jeden ein süßes Semmel und warmen Tee. Matthias hatte mich unheimlich gefordert, aber ohne ihn hätte ich das Tempo auch nicht durchgehalten. Dafür noch einen großen Dank an ihn! Nach dem Duschen setzten wir uns noch zu einer gemütlichen Runde Erdinger und leckeren Kuchen mit Kaffee zusammen. Auf dem Heimweg hatten sich die Straßenverhältnisse auch noch nicht großartig verbessert. Abschließend war es trotz widriger Umstände ein wunderschöner Wintertag! Ergebnisse:
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