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Dann ging es auf die letzten 4km. Letzte Durchgangszeit mit 0:57:40Std. bei km40. Nochmals auf den Laufrhythmus konzentrieren und nochmals die Anstrengungen annehmen, bis es endlich über die Ziellinie ging. Mit 3:55Std. blieb die Uhr schließlich 5Minuten unter meiner anvisierten Zeit stehen. Aufgrund der warmen Temperaturen ein echter Erfolg für mich. Im Zielbereich standen dann auch die WLT.Halbmarathonis und so klang ein toller Lauftag im Verpflegungsbereich und schließlich mit einem Stückchen Kuchen langsam aus. |
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WLT.Teams: Halbmarathon und Marathon - alle gut drauf! egal ob vor oder nach dem Lauf! |
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Ein Laufbericht vom Bremenmarathon 2007 -- von Heike Eylers Schon vor dem Aufstehen stand er knurrend vor meinem Bett: der innere Schweinhund! Verstehen konnte ich ihn, immerhin bedeutete die Startzeit um 8:50 Uhr, dass der Wecker bereits um 5:15 Uhr die Nacht beendete. Und das an einem Sonntag! Da freut man sich ja bald auf das „Ausschlafen“ am Montag! Lediglich die Vorstellung, den Nachmittag faul und zufrieden auf dem Sofa zu verbringen, konnte mich dazu bewegen, das kuschelige Bett zu verlassen. Auch als die Leidensgenossen vom WLT um 6:30 Uhr beim Kreishaus zusammen kamen hielt sich die Begeisterung ob der frühren Uhrzeit und des trüben Herbstwetters doch eher in Grenzen. Nichts desto trotz machten wir uns auf in Richtung Bremen und konnten dort, weil wir hier sehr zeitig eintrafen, direkt vor dem AWD-Dome parken. Laufen mussten wir schließlich noch genug, also bloß keine unnützen Wege! Bei der Startnummerausgabe ging es zu dieser Zeit noch recht zügig. Etwas später bildeten sich hier lange Schlangen, also war es wohl doch nicht schlecht, so früh aufzubrechen. Nachdem wir uns die Zeit mit „Beine-in-den-Bauch-stehen“ und der „super“ Marathonmesse (waren es 2 oder 3 Stände?) vertrieben hatten, ging es dann endlich los in den Startbereich. Die Mitteilung des Orga-Teams über die Startverzögerung von 10 Min. wurde von den Läufern nicht gerade mit Begeisterung aufgenommen, schließlich luden die Temperaturen an diesem Septembermorgen nicht unbedingt zu einem gemütlichen Plausch ein. Naja, irgendwann ging es dann doch los auf die zu absolvierende Strecke von 21,1 km. Als grobe Zielvorgabe schwebte mir eine Zeit von ca. 2:06 vor. Ich war mir aber absolut nicht sicher, ob ich diese Zeit, die ich bereits in Löningen gelaufen war, auch in Bremen packen würde. Dummerweise musste ich kurz nach dem Start auch noch feststellen, dass meine neue Pulsuhr ohne den Brustgurt, den ich nicht umgemacht hatte, nicht die Zeit stoppt. So konnte ich, nachdem ich die Uhr bei km 2 gestoppt hatte, lediglich von der Uhrzeit weiterrechnen, hatte so aber stets nur meine ungefähre Zeit. Auf der Strecke stellte sich bald heraus, dass unsere grünen T-Shits auch für uns Läufer keine schlechte Anschaffung waren So konnte man auf den Streckenabschnitten, auf denen einem die Läufer nach einem Wendepunkt wieder entgegen kamen, die WLT-Läufer schnell in der Menge ausmachen und Ihnen im Vorbeirennen „fröhlich“ zuwinken. Irgendwie musste man sich ja schließlich beschäftigen, zumal sich die Zuschauerzahlen am Straßenrand doch eher in Grenzen hielten. Ein besonderes Highlight war für mich die halbe Runde durch das Weserstadion, das ich vorher noch nie von Innen gesehen hatte (zumindest nicht live). Hier war schon ein großer Teil der Strecke geschafft und auch die letzten Kilometer gingen ohne besondere Quälerei vorbei. Meine persönliche Fangruppe, die kurz vor dem Ziel auf mich wartete und mich anfeuerte, mobilisierten noch einmal die letzten Reserven, mit denen ich dann glücklich ins Ziel laufen konnte. Die Uhr im Zielbereich verriet mir dabei lediglich meine Brutto-Zeit von 2:08:??. Im Zielbereich warteten bereits einige WLT-Läufer und mit mir trudelten auch die restlichen ein. Insgesamt waren wir alle mit unseren Zeiten zufrieden, so dass dieser Lauf für uns alle erfolgreich war. Meine Netto-Zeit betrug, wie ich nachher über die Ergebnisliste erfuhr, 2:06:04, womit ich meine Löningen-Zeit um sage und schreibe 1 Sek. verbessert hatte. WOW! Das war auf jeden Fall ein Grund, den Nachmittag faul und zufrieden auf dem Sofa zu verbringen. Alles in allem war dieser Lauf eine gute Veranstaltung, die mehr Zuschauer verdient hat und die ich, obwohl organisatorisch noch verbesserungsfähig, gerne wieder besuchen werde - wenn mich mein innerer Schweinhund denn lässt! |
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Bericht 2005 -- Fritz Rietkötter Nun ist es wieder soweit. Der nächste Marathon steht an, diesmal in Bremen, nicht weit weg von zu Hause, dachte ich noch so bei mir und stehe mit Bernd in Mitten der Marathonis, die sich in der Halle vor der Kleiderbeutelabgabe drängen. Vorweg sei eines angemerkt: auch wenn alle immer wieder darauf hin weisen, dass es der erste Bremer Marathon ist (seit wann eigentlich...), so wird die MarathonOrganisation doch nicht neu erfunden und die Verantwortlichen hätten gut daran getan, sich vorher von anderen Läufen mal einige wichtige Tipps abzuholen. Dies beginnt mit dem P+R, geht über die richtige Lage und Ausstattung von Verpflegungsstation bis hin zu km-Beschilderung sowie Dusch- und Umkleidemöglichkeiten. Neben dem viel zu kleinen Umkleidezelt fehlten jede Menge Sitzmöglichkeiten, erst recht im Massagezelt. Da bleibt für die Zukunft sehr viel Verbeserungspotential, auch bei der Marathonmesse(die den Namen nicht verdient hat). Es ist schon interessant zu beobachten, welche “Typen” sich so alles auf diesen MarathonWeg machen wollen. Aber das macht es schliesslich aus. Bringt die Farbe in einen Lauf, der da anfängt, wo er nach Stunden enden wird... Nach ausgiebigem Studium der Läufergemeinde machen wir uns dann auf den Weg zur Startlinie. Dort angekommen gleich das nächste Beobachtungsobjekt: Willi Lemke (früher mal Werder - Manager) im Fernsehinterview und Henning Scherf (Bremens Noch - Oberbürgermeister, will ja nicht mit den Füssen zuerst aus dem Rathaus getragen werden...) mit gequältem Lächeln, weil ein Läufer unbedingt ein Gruppenfoto mit ihm haben wollte. Naja, wer es braucht, vielleicht hat es ihm ja geholfen?! Der Start rückt unaufhörlich näher und da steht er, der “ultimative Läufer”, mit under-cover-Agenten-Brille gegen die Sonne (...die wusste es aber noch nicht, dass sie schon scheinen sollte, bekam dies aber im Laufe des Tages doch noch mit...). Ausstattung ist eben alles... Nach einigen Lautsprechergedröhne war es dann soweit, der Startschuss fiel und los ging es. Ein Stadtmarathon nahm seinen Lauf, der nicht zu unterschätzen war. Die Strecke war zum grössten Teil super gewählt und so spürte man sofort wieder diese tolle Stimmung (.. und das in Bremen..) eines Stadtmarathons. Die Zuschauer applaudierten am Rande der Strecke und waren von den unterschiedlichsten Motivationen beseelt: einige sassen auf der Straße am Frühstückstisch (das konnte unsere Fangruppe übrigens auch sehr gut, Bilder siehe unten!), andere waren mit sparsamer, enger Bekleidung (Sambagruppen) anwesend, wieder andere hielten Schilder hoch, die dann auf der Strecke öfter zu sehen waren. Da fragt man sich dann immer wieder: das Schild kenne ich doch? wann habe ich es doch zum ersten Mal gesehen? Fragen, die einem schon ziemlich nerven können, da keiner da ist, der sie beantwortet und so spucken sie einem eben Kilometer um Kilometer durch den Kopf - davon gibt es übrigens meistens eine ganze Menge. Ein Lob an dieser Stelle an die vielen Musikgruppen und -grüppchen, echt tolle Untermalung und Motivation! Und so ging es weiter, durch die schönen Ecken Bremens, durch das ....Hafengebiet und schliesslich an der Schlacht entlang. Dort angekommen spürte man sofort, warum man sich diese Anstrengung antut. Spürt die wirkliche Atmosphäre eines StadtMarathons, wenn der Laufweg gesäumt ist von klatschenden Zuschauern, wenn die tolle Stimmung jeden erfasst, der sich auf ein MarathonEvent einlässt. Da werden Anstrengungen schnell vergessen, da werden Laufzeiten zu Nebensächlichkeiten, da will man einfach nur durch die Menge laufen und mit den vielen Zuschauern eine Laufparty feiern. Und irgend wann kommt dann die Realität zurück, in Bremen war dies sicherlich zwischen km ca. 39 und 41 (Schilder fehlten ja). Wenn die letzten Steigungen (hört sich für Norddeutschland komisch an, ging aber in die Beine ...) genommen werden müssen bevor dann die Ziellinie kommt. Der Einlauf hatte es dann wieder in sich. Eine enge Gasse, gesäumt von “hemmungslosen” Bremer Zuschauern, die jedem Läufer ein letztes Mal vor der Ziellinie ein super Marathon-Feeling bescherten. Und da standen sie dann auch wieder, unsere Wildeshauser Lauftreff - Fangruppe! Schon toll zu wissen, dass am Straßenrand und das nicht nur einmal!, Freunde stehen. Der Einlauf in den AWD-Dome war dann aber nicht mehr dass Event, als das es angekündigt wurde. Denn durch die fehlende stimmungsreiche Musik in einer dunklen und fast leeren Halle blieb der Zieleinlauf doch hinter den Erwartungen weit zurück. Dennoch, dass Fazit ist schnell gezogen: für das richtige MarathonFeeling sind die Zuschauer “verantwortlich” und die haben ihre Sache toll gemacht. Bekommen die Veranstalter ihre Probleme in den Griff und schauen mal über den Bremer Tellerrand hinaus, dann kann Bremen in Zukunft wirklich toll werden. Wer Lust hat, sich mit dem Wildeshauser Lauftreff auf die nächste Veranstaltung vorzubereiten sollte mich kontakten! Per Telefon oder per E-Mail info@wildeshauser-lauftreff.de |
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