Hasetal Lauf
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Hier gibt es die Laufberichte von

 

Hasetal Marathon 2015 - ein Laufbericht von Fritz Rietkötter

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Der Hasetal Marathon mit seinen Strecken 10km, Halb- Marathon und Staffel war auch 2015 wieder ein „gutes Pflaster“ für den Wildeshauser Lauftreff. Auf allen drei Strecken vertreten und dann noch Läufer für Firmenstaffeln abgestellt. Das ist schon eine richtig gute Bilanz. Nach dem Lauf zum Abschluss noch etwas After-run-Party, eine rundum gute Veranstaltung mit sehr guten Laufleistungen. Ausserdem hat das Wetter mit sonnigen 24 Grad perfekt mitgespielt, was will man mehr... Aber der Reihe nach.

Gegen 14.30h sind Catrien, Manfred, Ralf und ich in Richtung Löningen gestartet. In aller Ruhe anreisen, die Startnummern abholen, noch ein wenig dem Treiben zuschauen und dann rein in den Lauf. So der Plan. Blöde nur, dass mal wieder geordnetes Verkehrschaos in Löningen herrschte. Den anvisierten Parkplatz haben wir aufgrund der Sperrungen nicht erreicht, was für die nächste Teilnahme bedeutet, Löningen mal von der „anderen Seite“ anzufahren. Nachdem wir den Wagen dann in einem Wohngebiet parken konnten, ging es endlich auch los. Erstmal Startnummern abholen, dann noch eine Apfelschorle beim Griechen an der Laufstrecke und schließlich rein ins Laufgetümmel.

                                                                                                                                           

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Vorbereitung mit Apfelschorle

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Catrien auf der 10km Strecke

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Starterfeld 10km Lauf

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Frank und Sandra, was gibs denn da?

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Der WLT mitten drin

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Marathonstart

Erst haben wird Catrien im 10km – Starterfeld abgesetzt. Mit über 700 Startern alleine bei diesem Wettbewerb konnte der Hasetal Marathon schon einen ersten Rekord vermelden. Nachdem das Feld um 16.30h auf die Strecke geschickt wurde, waren wir Marathonis zusammen mit den Halbmarathonis und Staffelläufer um 17.00h dran. Zwischendurch trafen wir noch die zweite WLT.Gruppe um Sandra, Katrin, Frank und Hans. Sowie unsere Staffelläufer, die zwei Firmenstaffeln komplettierten. Alle waren gut drauf, bis auf Uta. Die hatte irgendwie etwas Stress mit ihren Staffelläufern, was sich im Laufe der Zeit aber gelegt hat.

Pünktlich um 17.00h wurde das Läuferfeld schließlich auf die Strecke geschickt. Der Hasetal Marathon, der ein Rundkurs (2mal für die Marathonis zu durchlaufen) entlang dem Flüsschen Hase durch die umliegenden Dörfer, Wälder und Wiesen beschreibt, hatte auch dieses Jahr wieder bestes Laufwetter zu bieten. Sonnige Passagen, dazu auf den letzten Kilometern etwas Wind zur Kühlung und viel gute Laune bei den vielen Zuschauern in den Dörfern. Die Veranstaltung hat sich in den letzten Jahren wirklich toll entwickelt.

Auf der ersten Runde ging es für mich zunächst einmal darum, Laufrhythmus aufzunehmen und eine Laufzeit von knapp unter 6:00min/km zu absolvieren. Damit wäre der Halbmarathon um die 2:00Std erledigt. Der zweite Teil konnte dann etwas langsamer erlaufen werden, schließlich sollte dieser Lauf ein weiterer Trainingslauf zum nächsten Ultramarathon sein. Damit würde dann in Summe eine Zeit um die 4:15 stehen. Gesagt, getan, dachte ich mir und auf gings.

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die haben Stimmung gemacht

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Manfred und Daniel, Laufen macht Spass

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Natur pur, Gesatz zum Beat im Dorf

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auf gehts 42,195km

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und noch ein Spassmacher

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kurze Andacht

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und alles mit Samba

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mit Katrin durchs nächste Dorf

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die Spargelernte ist rum

Auf den ersten Kilometern liefen noch Manfred und Daniel (auch für eine Firmenstaffel) neben mir. Manfred hatte sich für seinen Halbmarathon allerdings eine schnellere Zeit vorgenommen und zog irgendwann ab. Kathrin und Frank überholten ebenfalls auf ihrem Weg zum Halbmarathon Ziel. So blieb mir genügend Zeit, mich mit die Laufstrecke und das drum rum zu beschäftigen.

Der Hasetal Marathon macht jedes Jahr aufs Neue Spass. Eine abwechslungsreiche Streckenführung durch die Hasetal Niederung, entlang durch Wälder, Wiesen und kleinen Dörfern. Da gibt es eigentlich immer Abwechslung. Insbesondere die Zuschauer in den Dörfern sorgen für richtig Stimmung, um einen dann wieder in die Ruhe der Natur zu entlassen. Das ist zweifelsfrei ein toller Kontrast.

In der ersten Runde ging es zügig durch die Kilometer. Die mitlaufenden Halbmarathonis sorgten automatisch für ein zügiges Grundtempo des Läuferfeldes, das sich erst nach einigen Kilometern weiter auseinander riss. Ich lief konstant mein Tempo, hatte Zeit für den einen oder anderen Schnack auf den ersten Kilometern und zog dann schließlich ein klein wenig das Tempo an. Laufrhythmus und Puls lagen im Rahmen, alles lief ruhig und rund. Der Kraftaufwand vom Marathon des letzten Wochenendes war noch nicht zu spüren, also weiter. Erst durch die Wälder und entlang einiger Wiesen und schließlich rauf auf die ca. 3km lange Landstraße irgendwo um km12. Diese Passage scheint von Lauf zu Lauf gefühlt länger zu werden. So auch dieses Jahr. Irgendwie endet die nie, dachte ich. Da aber jede Strecke irgendwann zu Ende geht, musste das auch hier so sein. Schließlich tauchten vor mir die Farnen auf, die das Dörfchen Angelbeck mit seiner Verpflegungsstelle und –wie sollte es anders sein- vielen Zuschauern ankündigte. Hier galt es erstmal aufzutanken und dann ran an die nächsten Kilometer. In einem Schlenker ging es schließlich über die Hase, dann entlang der Hase und abschließend rein nach Löningen, wo wir Marathonis kurz vor dem Ziel auf unsere zweite Runde geschickt wurden.

Jetzt wurde es deutlich ruhiger auf der Strecke. Das Läuferfeld zog sich merklich auseinander. Hin und wieder überholten mich Staffelläufer. Ansonsten war man für sich. Jetzt fing auch dieser Marathon so richtig an. Wieder durch die Wald und Wiesenpassagen, durch einige Dörfer mit den vielen Zuschauern und den immer sehr guten Verpflegungspunkten. Auf dem zweiten Teil machte sich bei mir auch der Kraftaufwand vom letztwöchigen Gorch-Fock-Marathon bemerkbar. Es wurde zäher. Rhythmus halten dachte ich nur bei mir und aufs Tempo achten. Der Puls lief weiterhin gut. Die Zeiten je Kilometer hielten. So ging es weiter, immer weiter. Wieder durch ein Dorf, wieder Verpflegung aufnehmen. Dann wieder auf diese endlos scheinende Landstraße, wo man den Blick rechts wie links über die weiten Felder schweifen lassen konnte. Einfach an nichts denken und laufen. Hier ging es schließlich auch daran, einige Marathonis und sogar einige Staffelläufer zu überholen. Auf dieser Passage merkten doch einige, dass Laufen anstrengend sein kann. Abermals durchs Dorf Angelbeck und weiter. Irgendwann tauchte schließlich wieder die Spitzkehre mit Versorgungsstation auf. Dies wies darauf hin, dass die letzte Passage, die ca. 3km entlang der Hase, nicht mehr weit entfernt war. Also abermals Puls kontrollieren, wieder den Laufrhythmus aufnehmen und weiter.

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endlose Landstraße

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die hatten Spass

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einer muss ja arbeiten

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Fahrradvarianten

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und das nächste Dorf

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und die hatten hunger

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überall an der Strecke gute Laune

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laufen ist besser

Dann die Brücke über die Hase, dahinter scharf links und ran dieses kleine Flüsschen. Vor mir tauchten zwei Marathonläufer auf. Die kriegst du noch, dachte ich bei mir, lief langsam auf und irgendwann vorbei. Ein letzter kleiner Motivationsschub kurz vor dem Einbiegen in den Stadtbereich von Löningen. Dann nochmals in einem kleinen Schlenker durch die Innenstadt und rauf auf den roten Teppich der Zielgeraden. Bei 4:09h blieb die Uhr schließlich stehen, was gut unter den anvisierten 4:15h lag. Im Ziel fand ich schließlich Catrien und anschließend Manfred und Ralf wieder. Die mit ihren Leistungen ebenfalls absolut zufrieden waren. Unsere zweite Gruppe mit den Halbmarathonis war da schon fast wieder auf dem Heimweg. Auf jeden Fall haben wir Katrin noch auf der After-Run-Party wiedergefunden.

Das Fazit zum Hasetal Marathon bleibt auch 2015 absolut positiv. Tolle Organisation, perfekte Verpflegung, ideal ausgewählte Verpflegungspositionen und jede Menge guter Laune in den Dörfern rund um Löningen. Dazu eine tolle After-Run-Party mit klasse live Musik. Da schmeckt nicht nur das Bierchen danach, es macht auf Lust aufs wiederkommen.

 

Die Ergebnisse (Gesamtplatz/Name/AK-Platz/Ak/Netto-Zeit/Distanz)

60

Ralf

Lietz

14

M50

03:58:44

Marathon

70

Fritz

Rietkötter

16

M45

04:09:09

Marathon

208

Frank

Stöver

45

M45

01:49:24

Halbmarathon

335

Manfred

Schlausch

70

M45

01:56:51

Halbmarathon

74

Katrin

Johansson

11

W50

01:57:07

Halbmarathon

480

Hans

Kürbis

37

M55

02:07:04

Halbmarathon

154

Sandra

Kürbis

48

W45

02:10:35

Halbmarathon

137

Catrien

Schlausch

24

W45

01:03:06

10 km -Lauf

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mein Kumpel ist auch wieder dabei

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und die hatten auch Spass

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die Hase

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Räder auch für die Kleinen

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Zieleinlauf mit rotem Teppich, toll!

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anschließend Party!

Hasetal Marathon 2013 - ein Laufbericht von Fritz Rietkötter

Mein 40zigster Marathonstart, diesmal als Trainingsmarathon für den nächsten UltraMarathon - es hat einfach wieder Spass gemacht!

Nun machte das Wetter am Samstag Morgen zunächst nicht den Anschein, als würde der Hasetalmarathon von Sonnenschein geprägt. Einmal mehr zeigte sich jedoch gegen Nachmittag in Löningen, dass Petrus ein Läuferfreund ist. Regnete es noch am Morgen bei kühlen 11Grad, so scheint pünktlich zum Startschuss in Löningen bei ca. 16Grad die Sonne. Der Anfang zu einem erfolgreichen Marathon Nachmittag war also getan.

Einzig die Parkplatzsuche (Parkplätze auf dem Sportgelände, nur wo ist das?) war bei dieser Veranstaltung ein Abenteuer. Fehlende Ausschilderungen, gesperrte Straßen sowie Helfer, die keine Ahnung hatten, sorgten zunächst mal dafür, dass es in der €žLöninger City verkehrstechnisch etwas unübersichtlich wurde. Nachdem wir aber schließlich Parkplatz und Sportgelände gefunden hatten, konnte es losgehen. Dem üblichen Prozedere mit Startunterlagen - Abholung, Gruppenfoto und kurzer Überblick der Teilnehmer folgte ein gemütliches Sit-In beim Italiener an der Strecke. Zeit für den einen oder anderen schlauen Spruch, richten der Laufsache und relaxtes beobachten vorbei gehender Menschen, so beginnt ein Marathonlauf genau richtig.

Gruppe-1
Arnd-1 3-italiener-1 Vorbereitung-1
Vorbereitung2-1 StartSamba-1
Vorbereitung3-1

Um 16.30Uhr startet das 10km-Läuferfeld auf die Strecke. Zunächst begleiteten wir Patricia ins Starterfeld, dann noch anfeuern, als sie im Läuferfeld nach einer Schleife wieder den Startbereich passierte und schließlich die letzten Vorbereitungen für den eigenen Start angehen. Es war alles in grünen Bereich.

Kurz vor 17.00Uhr mischten wir uns schließlich ins Starterfeld der Halb- und Marathonläufer, die gleichzeitig auf die Strecke geschickt wurden. Schon vor dem Startschuss herrschte richtig gute Stimmung. Am Seitenrand sorgte eine Cheerleader Gruppe, die von einer Samba - Band begleitet wurde, für Alarm und auch unserer Gruppe gingen die schlauen Sprüche nicht aus. Also jede Menge Spass und gute Laune.

Mit dem Startschuss pünktlich um 17.00Uhr war der Spass dann allerdings auch vorbei. Also rein in den Marathon, rein in die ersten Kilometer. Laufrhythmus finden, die Lage ein wenig sondieren und immer wieder ein kurzer Blick auf die Pulsuhr, um den Pulsschlag zu kontrollieren. Alles war von Anfang an in Ordnung. Die Sonne schien, der Laufrhythmus war schnell gefunden und als es mit einem Schwenk schließlich in ein kleines Waldstückchen ging war auch dieses angenehme Laufgefühl da, bei gutem Wetter mit angenehmen Temperaturen im Sonnen durchfluteten Wald zu laufen. Einfach genial.

8-Wald1-1 9-Wald3-1
10-Wiese3-1
11-Wiese2-1 12-Hase-1
13-DorfFanhe-1

Weiter ging es entlang von Feldern und Wiesen, durch kleine Dörfer, vorbei an kleinen Kapellen. Eine hatte sogar eine Glocke, die gerade während meiner Passage läutete. Es schien fast wie eine Szene aus dem Bilderbuch. In den Dörfern gab es jede Menge gute Laune sowie den einen oder anderen Bass auf die Ohren. Anwohner hatten zum Teil ihre Gartenstühle an die Straße geräumt und nahmen den Marathonlauf zum willkommenen Anlass, eine kleine Fete zu feiern. Andere versammelten sich bei den Verpflegungsstationen, wo Djs oder Musikgruppen für Stimmung sorgten. Dann ging es zwischen km13 und 18 auf den eher ungemütlicheren Streckenteil. Hier, auf einer kleinen und gefühlt unendlich langen Landstraße bekam man einen ersten Eindruck davon, was einem auf der zweiten Runde erwarten würde, wenn das große Teilnehmerfeld der Halbmarathonläufer nicht mehr mit dabei ist. Hier geht es immer geradeaus, links und rechts Felder und wieder Felder. Nach einer Spitzkehre folgten zwei weitere, gefühlt lange Kilometer, bis es schließlich an der Hase wieder Richtung Löningen ging. In Löningen wurde dann das Läuferfeld getrennt, die Halbmarathonis bogen auf die Zielgerade ab, die Marathonläufer durften die Strecke ein zweites Mal angehen.Nun wurde es erst einmal ruhig auf der Strecke. Das Marathonfeld verteilte sich, lediglich die Staffelläufer, die in meinem Tempo unterwegs waren, sorgten noch für etwas Betrieb. Bei einigen Staffeln schien es aber auch nicht Rund zu laufen, überholte ich doch mehr und mehr Staffelläufer, die ja eigentlich deutlich schneller und ausgeruhter auf der Strecke unterwegs sein sollten. Schließlich teilte sich ihre Strecke in je zwei 13,5km +7,5km Abschnitte. Aber egal, ich lief mein Tempo, war gut motiviert aufgrund der einen oder anderen überholung, lies es laufen. Der Puls passte, der Laufrhythmus war ideal, die Fitness stimmte. Es blieb etwas Zeit, seinen Gedanken nachzuhängen und die Gegend um Löningen zu genießen. Wieder entlang Wiesen und Felder, gepflegter Bauernhöfe und entlang der einen oder anderen Feiermeile auf der Strecke.

14-Dorf1-1 15-Dorf2-1 16-Musik2-1
17-2 18-Musik3-1 19-Musik-1

Dann folgt, unausweichlich und mit aller Konsequenz, wieder das Teilstück zwischen km 13 und 18. Hier gab es nur eines: Konzentration auf den Laufrhythmus, Gedanken abschalten und warten, bis dieses monotone Teilstück geschafft war. Irgendwo auf der der Strecke hatte jemanden einen hierfür sehr passenden Spruch mit Kreide geschrieben: “€žDu sollst nicht denken, sondern Laufen!”. Wie passend! Aber, wie alles beim Marathon, so kam es auch hier wie es kommen musste, irgendwann war auch dieser Streckenabschnitt geschafft. Ein letztes Mal entlang der Hase, nochmals sammeln und sich auf den Zieleinlauf freuen. Eigentlich schade, dass es schon wieder dem Ziel entgegen geht dachte ich noch so bei mir, als ich vom Damm entlang der Hase in die Stadt abbog. Dann noch zwei, drei kurven und es war geschafft. Der rote Teppich auf der Zielgeraden tauchte auf, das Zielbanner, die große Uhr, die die Zeit anzeigte. Wieder war ein toller, immerhin mein 40zigster Marathon, geschafft. Mit einer Zeit von 3:50Std ging es über die Ziellinie. Diese Linien, auf das sich doch alles irgendwie reduziert. Eine ideale Zeit für diesen Trainingsmarathon auf den Weg zum nächsten großen UltraMarathon - Event war geschafft. Meine Laufzeit war in allen 10km-Abschnitten wie geplant sehr gleichmäßig. Also ein erfolgreicher Marathon für mich. Im Ziel fand sich unsere Gruppe schnell wieder. Nach Verpflegung, Massage und Dusche ging es schließlich noch auf die After-Run-Party. Sozusagen aufn nee Curry und nen Bier... naja oder zweiâ...¦

Der Hasetalmarathon ist eine sehr gut organisierte Laufveranstaltung (sieht man mal von fehlender Verkehrsbeschilderung und eingeschränkter Dusch- gelegenheit ab, weil anscheinend neben einigen Ordnern auch das Schwimmbadpersonal nicht richtig eingewiesen war) mit einer tollen Streckenführung. Eine tolle After-Run-Party und jede Menge Spass und gute Laune auf und an der Strecke. Immer freundliche Helfer an den Verpflegungspunkten, wirklich klasse. Ich werde sicherlich wiederkommen, keine Frage.

Die Ergebnisse (Name|AK-Platz|AK|Distanz)

Arnd

Willers

9

M45

03:44:42

Marathon

Ralf

Lietz

10

M50

03:48:20

Marathon

Fritz

Rietkötter

10

M45

03:50:45

Marathon

Carsten

Wulf

13

M40

04:06:01

Marathon

Alfred

Schwarz

64

M50

01:56:45

Halbmarathon

Patricia

Webendörfer

42

W40

01:19:20

10 km-Lauf

Matthias

Webendörfer

102

M45

02:07:29

Halbmarathon

Maria

Schmitt

41

W45

02:15:02

Halbmarathon

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Löningen – Landschaftslauf im Hasetal an 23.06.07. Ein Bericht von Fritz Rietkötter

 

Es mag sicherlich viele Landschaftsläufe geben. Läufe, bei deren Teilnahme man Zeit für sich und die eigene Gedanken hat. Läufe, die durch Landschaft bestechen mögen, aber dennoch den Touch der Langeweile besitzen.

In Löningen ist da vieles anders. Über 2.000 Teilnehmer an den verschiedenen Laufdistanzen, ein super eingestelltes Organisationsteam und zahlreiche Laufbegeisterte an der Strecke ließen diese „Familienveranstaltung“ zu einem tollen Samstagslauf werden. Die Marathon Messe bedarf vielleicht einer gewissen Ergänzung, dennoch ging es mit viel Spass und einigen „intelligenten Sprüchen“ in einen tollen Laufabend. Auch wenn die WLT.Läufer aufgrund der unterschiedlichen Startzeiten in zwei verschiednen Gruppen anreisten, so traf man sich doch schnell vor dem Anmeldebüro und konnte schon vor dem Lauf die eine oder andere taktische Laufvariante diskutieren.

Als erste gingen Maria und Maren auf die 10km – Strecke. Trotz Gedränge im Startbereich und gerade wegen bester Stimmung auf der Strecke liessen sich die beiden gleich ins gesicherten Mittelfeld der Läuferschar etablieren. Wollte Maria noch ihre tolle Laufentwicklung der letzten Monate durch eine Zeit um 60 Minuten festigen, konnte sich Maren selbst nach dem Startschuss noch nicht von ihrer „unschlüssigen Art“ trennen, zog dann aber doch in ihrer ganz eigenen Art das Tempo atemberaubend an.... Da schon kurz nach dem Startschuss die Beiden durch das Spalier der applaudierenden WLT.Läufer mussten, war der Rest der Strecke nur noch Formsache, schließlich trug dieser grandiose Applaus die beiden mindestens weitere 6km und das ohne Anstregung.

Eine halbe Stunde später machten sich dann auch die Halb- und Marathonläufer auf den Weg. Mit 6 WLT.Läufern im Halbmarathon und einem im Marathonfeld stellte der Lauftreff damit trotz sich häufender Laufereignisse ein starke Truppe in Löningen. War von Stefan, Bernd und Ralf schon nach kurzer Zeit nicht mehr viel zu sehen, so wusste ich dennoch, dass hinter mir noch Heike, Kartrin sowie Hans liefen und vor mir die Marathonstrecke lag. Dies bedeutet nach einschlägiger Erfahrung, dass der Halbmarathonkurs zweimal zu durchlaufen war.

Schon der Blick zum Himmel vor dem Start offenbarte eine Tatsache, die sich bereits oft bewahrheitet hatte: Petrus hat ein Läuferherz. Denn trotz dunkler Wolken und einiger scheinbar unbedeutender Regentropfen hielt sich das Wetter auf einem, der Veranstaltung angemessenen, Top-Läufer-Niveau.

Durch das Hasetal zu laufen war bis dahin sicherlich nicht eines meiner angestrebten Ziele. Nachdem aber über 40km Zeit war, die Landschaft zu erkunden, stellte sich ein Fazit schnell heraus: eine tolle Landschaft, durch die es ging. Führte der erste, mittlere und letzte Streckenteil durch Lönningen, so durften auch die umliegenden Dörfer ihren Beitrag leisten. Von Dorf zu Dorf ging es somit auch gleichzeitig von Versorgungsstadion zu Versorgungsstation. Und an jeder Stadion tolle Stimmung, ein Bierwagen incl. Bratwurstbude (nur leider nicht für mich) und Musik. Auch die Entwicklung der Zuschauer lies sich im Verlauf der zwei Runden gut analysieren. Waren in der ersten Runde die meisten noch mit guter Selbstbeherrschung ausgestattet und hielten ihr Bier locker in der Hand, so war in der zweiten Runde doch bei dem einen oder anderen die Strapazen eines Marathonzuschauers zu erkennen: fehlender Gleichgewichtssinn und undeutliche Aussprache künden vom nahen Muskelkater eines Zuschauers. Warum die Grillfraktion, Irgendwo im Nirgendwo, ihren Grill so postieren mussten, dass mein Blick über die Bratwurst, entlang der Zapfanlage direkt zum Nachbarn auf den Kuchen bestückten Tisch fallen musste, dass wird mir ewig ein Rätsel bleiben.

Nichts desto trotz verging Kilometer um Kilometer. Waren die Marathonläufer zunächst noch von Halbmarathonis umringt, zeigte sich auf dem zweiten Teil der Strecke doch schnell, warum ein Landschaftslauf Zeit zum Nachdenken bringt. Endlos anmutende Straßen so irgendwo zwischen km28 und km36, Versorgungsstationen, wo kleine Helfer (die ein großes Lob verdient haben) sich lautstark auf die vereinzelten Läufer mit Wasser, Isogetränken und Cola stürzten und dann in jedem Dorf wieder die aufmunternden Zuschauer. Die Strecke zeigte aber auch, dass die Steigungen aus der ersten Runde von irgend einem Unbekannten zu kleinen Anhöhen aufgerichtet wurden. Dann plötzlich ein Piep. Bei km35 eine Zeitmess – Stadion, die mich aus dem Gedanke verlorenen Lauf riss und mitteilte, dass auch dieser Marathon einmal vorbei war.

Ab km39 – an der Hase (nicht darin) dachte ich dann noch, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen sei, die Haare zu richten, dass WLT.Shirt gerade zu ziehen, um dann mit aufrechtem Lächeln in die Stadt und damit auf die Zielgerade einzubiegen. Da sich selbst eine Sambagruppe an der Strecke niedergelassen hatte, um unter anderem zu spielen, kam nochmals ein Hauch eines Stadtmarathons auf. Dann ging es in die Zielkurve, vorbei an der applaudierenden WLT.Gruppe (die waren ja schon etwas länger fertig und bereits geduscht) und ab ins Ziel.

Zum Schluss sei noch anzumerken, dass selbst die Duschen in Löningen Maßstäbe setzten, denn es gab warmes Wasser! Nach dem Duschen dann durch den Regen zur after-run Party, die leider etwas ins Wasser fiel, was der tollen Veranstaltung aber keinen Abbruch tat. Da alle WLT.Läufer mit ihren Zeiten zufrieden waren, kann auch diese Veranstaltung wieder unter der Rubrik „erfolgreicher Wildeshauser Lauftreff“ verbucht werden.

Momentaufnahmen von den gestarteten WLT.Läufern, irgentwo zwischen Start und Ziel:

.....Laufen im Schlaf?

.....gut drauf, etwa mit einem Lächel?

.....wer geht da eigentlich im Hintergrund?

.....leicht wie eine Feder?

.....verfolgt und beobachtet, selbst beim Marathon ist man nicht allein.

...immer nach vorne sehen, auch beim Laufen.

 

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.....da lacht noch jemand....

.....ist der Fleck auf dem WLT.Shirt etwa Schweiss?

.....und noch einer, Laufen macht Spass.