KarstadtMarathon

- Bericht zur Teilnahme 2007

- Bericht zur Teilnahme 2005

Der Wildeshauser Lauftreff mit seiner bislang stärksten Gruppe unterwegs:

  • WLT.Läufer
  • WLT.Versorgungscoach
  • WLT.Fangruppe

Trainingsplan, Vorbereitung, Organisation der Reise - im WLT ist keiner alleine.

Eine starke Truppe, die WLT.Gruppe

Persönliche Fitness bildet die Grundlage für ein außergewöhnliches Wochenenderlebnis

Die WLT.Gruppe liefert ein tolles Ergebnis beim Karstadt Marathon ab - ein Bericht von Fritz Rietkötter

Wie sollte es auch anders sein - zum Sammeln der WLT.Gruppe vor der Abfahrt am Samstag zum Karstadt Marathon regnete es wieder einmal - und das Wetter wurde auch über den Tag nicht besser. Ein Schuldiger für die Situation war bereits im Vorwege gefunden, denn die Aussage von Heike während einer Trainingseinheit zur Vorbereitung auf den Marathon war eindeutig: “Da haben wir bei den gemeinsamen Vorbe- reitungsläufen sonniges Wetter und am Marathontag regenet es”. Das Petrus wiedermal ein Herz für Läufer hat, bewies sich am Sonntag. Der gesamte Wettkampf konnte unter optimalen Laufbedingungen absolviert werden und lies keine Wünsche offen.

Nachdem die WLT.Gruppe am Samstag zunächst ihr Hotel in Dortmund bezogen hatte ging es gemeinsam zur Marathonmesse nach Essen. Startnummern abholen, stöbern durch die Stände der Laufartikelhändler sowie informative Themen rund ums Laufen und Fitness standen auf dem Programm. Anschließend ging es gemeinsam zurück ins Hotel, wo für den Abend eine Pasta - Party organisiert war. Neben der Aufnahme von ausreichend Kohlehydraten in fester und flüssiger Form bot diese gemeinsame Veranstaltung auch den passenden Rahmen, um die Strategie für den Marathon/Halbmarathon zu besprechen und die leichte Nervosität der “Marathon-Erst-Läufer” zu beseitigen. Es ist eben etwas ganz besonderes, wenn man sich der Herausforderung Marathon bzw. Halbmarathon stellt und gleichzeitig an einer Veranstaltung mit fast 30000 Läufern und knapp 1 Million Zuschauern teilnimmt. Das da jeder auf seine Kosten kam, war sowieso klar.

Für einen ganz besonderen Höhepunkt des Pasta - Party - Abends sorgten Heike und Bernd Eylers! In wochenlanger Heimarbeit und detailgenauer Vorbereitung wurde das WLT.Fanpaket zusammengestellt. Aus den vielen besuchten Veranstaltungen wussten die beiden nur zu gut, welche Utensilien ein echter Fan unbedingt be- nötigt, um seinen Job optimal erfüllen zu können. Neben der notwendigen festen und flüssigen Wegzehrung wurde zudem ein Sortiment aus unterschiedlichsten Krachmachern und Schildern zusammengestellt. Utensilien, die sich am kommenden Wettkampf - Tag bewehren sollten und ihren Beitrag leisteten, damit alle ihren Spass an einem tollen Marathon - Wochenende hatten.

Das WLT.Fanpaket, da war für alle Eventualiäten gesorgt. Schließlich müssen auch Fans top vorbereitet sein!

Pünktlich um 6.00 Uhr startete dann am Sonntag Morgen die heisse Phase des Marathontages. 12 Wochen der kontinuierlichen Vorbereitung liegen nun hinter der WLT.Gruppe. 12 Wochen, in denen nicht nur die körperliche Fitness sondern auch die geistige Einsatzbereitschaft trainiert wurden. Nach dem gemeinsamen Frühstück und dem Auschecken ging es für die Marathon- und Halbmarathon- Läufer zum traditionellen Pressefoto - Termin. Ein besonderer Moment, denn nun hatte auch das neue WLT.Shirt seine Prämiere! Zum ersten Mal präsentierte sich der WLT in seiner Lauftreff-Farbe grün in einem einheitlich, sehr gut zu erkennenden, WLT.Shirt. Auch der Aufdruck in Neongelb, vorne “WLT” und hinten “Wildeshauser Lauftreff ...Fitness und mehr!”macht deutlich, worum es im Lauftreff geht....

Die Anreise in den Startraum verlief gut organisiert und ohne Probleme. Nun konnte es endlich losgehen. In Mitten der Menschenmenge aus Läufer, Zuschauern und allerlei geschäftiger Personen ergriff dieses, immer wieder einzigartige, Flair einer Laufgroßveranstaltung von allen Besitz. Alleine der Gang von der U-Bahn Stadion in den Zielbereich vermittelte schon einen ersten Eindruck von dem, was da kommen sollte.

Der Countdown lief unter den eingängigen Rhythmus eines Queen - Sonngs ab und pünktlich um 9.00 Uhr setzte sich das Läuferfeld in Bewegung. Hunderte Luftballons gingen 10 Sekunden zuvor in den Himmel und bildeten auch “nach oben” eine beeindruckende Gasse, durch die sich die Läufer auf die Strecke machten. Da der Karstadt Marathon als einziger Stadtmarathon aus zwei Städten (Dortmund und Oberhausen) gleichzeitig gestartet wurde, wusste jetzt jeder, dass sich nun fast 30.000 Läufer in Bewegung setzten, um sich der Herausforderung Halb-/ Marathonlaufs zu stellen- und der WLT war mit 25 Personen mitten drin! Die Frage nach dem Ziel brauchte sich keiner Stellen, immer nur hinterher war die Devise.“Eine irre Veranstaltung” meinte noch ein Läufer irgendwo neben mir und ich dachte mir nur: der hat Recht!

Der Start, Countdown zum Laufevent 2007!

Und nun bewahrheitete sich auch die Tatsache, das Petrus ein Läuferherz hat. Leicht bewölkt und nicht zu kalt, so ging es auf die Strecke. Die äußeren Umstände waren ideal, die Organisation der Veranstaltung lies keine Wünsche offen, was wollte man mehr? Die Strecke flog nur so dahin, Kilometer um Kilometer ging es durch das Ruhrgebiet. Welche Stadt gerade durchlaufen wurde war nebensächlich. Einzig der Flair der Strecke hielt jeden in seinem Bann. Irgentwo um Kilometer 10 musste ich sogar feststellen, dass dieses Marathon - Großereignis auch vor den “geistlichen Würdenträgern” keinen halt machte. Ohne unterlass liesen diese die Glocken der am Streckenrand stehenden Kirche läuten und zeigten so ihre Verbundenheit mit diesem Marathonlauf.

Einen besonderen Lob gilt es an dieser Stelle auch einmal den Streckenposten auszusprechen. Neben dem medizinischen Personal sind an den Verpflegungsstellen hunderte von Helfern im Einsatz, um das Läuferfeld mit Wasser, Iso-Getränken und Bananen zu versorgen. Das es an den Ver- pfelgungsstadionen bisweilen recht unüberschaubar zuging, ist aufgrund der Vielzahl der Läufer nicht anders zu erwarten.

So zog sich die strecke dahin. Der Körper funktionierte, die Zuschauer am Streckenrand waren unermütlich in ihrem Bestreben, die Läufer anzufeuern und irgendwie bekam ich doch eine Tatsache nicht aus dem Kopf: bei Kilometer 32 beginnt eine 6km lange Steigung... -und plötzlich, ganz unerwartet, waren unsere Fans am Straßenrand zu sehen -man ist eben nie alleine.

Nun gut, bis zu Kilometer 32 ist noch viel Zeit und schon hören wir von weitem den eingänglichen Rhythmus einer Samba - Gruppe. Ohne Unterlass donnern die Sambatrommeln und verleiten die Läufer dazu, das Tempo ein wenig anzuziehen. Was machen eigentlich die Samba - Tänzerinnen, denke ich noch bei mir und schon tauchen die ersten im Zuschauergewühl auf - Samba im Ruhr- gebiet, ob das in Rio wohl auch so anstrengend ist? Zur Klärung dieser Frage blieb keine Zeit...

Bei Kilometer 20 verliesen uns dann die Halbmarathonläufer und bogen auf Ihre Zielgerade ein. Zuschauer zu beiden Seiten der Laufstrecke trugen die “Halbmarathonis” förmlich in Ihr Ziel. Für die anderen ging es weiter Richtung “Meetingpoint”. Dort, wo sich die Marathonstrecken aus Dortmund und Oberhausen treffen war der Bär los. Sambagruppen, tanzende Südamerikanerinnen in ihren traditionell knappen Outfit und jede Menge Zuschauer machten diesen Punkt wieder zu einem echten “come together”.

Und dann kam, was kommen musste: irgend wo bei Kilometer 32 ging es leicht bergauf und das für die nächsten 6km. Das ein “leicht bergauf auch ziemlich anstrengend wird, dass bewies die Strecke ohne unterlass. Der Körper ging an seine Belastungsgrenze, die Frage nach dem Sinn des Laufens kam auf und dennoch wusste jeder, dass am Ende der Steigung die letzten Kilometer zum Ziel eingeläutet wurden, das es dann durch ein Spalier von jubelnden Zuschauern ging. Jetzt machte sich die kontinuierliche Vorbereitung im WLT bezahlt. Auch wenn einem das Gefühl beschlich, dass es nicht weiter geht, so ging es doch. Durch den letzten Kilometern vor dem Ziel flog man regelrecht hindurch und konnte am Ende auf ein echtes Lauf - Event zurück blicken.

Die Ergebnisse der WLT.Läufer entsprachen sowohl im Halbmarathon als auch im Marathon den individuellen Vorgaben und stellten beeindruckend unter Beweis, dass dies keine “Hexerei” war. Die kontinuierliche Vorbereitung auf den Marathon / Halbmarathon, mit Spass am Laufen und getragen von den Zuschauern, nur ein paar kleine Bausteine einer Veranstaltung, auf deren Ergebnisse jedes WLT.Mitglied Stolz sein kann.

Ergebnisse (Zeit - Platzierung in der Altersklasse):

Marathon

  • Heike Eylers 4:38:02 -54
  • Bernd Eylers 3:39:14 -115
  • Claudia Hollmann 4:33:22 -47
  • Hartmut Kramer 4:02:37 -174
  • Hans Kürbis 4:26:37 -369
  • Casten Maas 4:18:08 -184
  • Fritz Rietkötter 3:55:14 -222
  • Stefan Roth 3:30:50 -71
  • Ralf Wübbeler 3:51:05 -188

Halbmarathon

  • Maren Goedeke 2:09:37 -206
  • Olaf Heizhausen 2:12:42 -657
  • Katrin Johansson 2:00:25 -94
  • Annette Metzner 2:05:46 -115
  • Ingo Metzner 2:12:46 -658
  • Maria Schmitt 2:14:08 -254
  • Egon Stolle 2:06:19 -114

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Der Karstadt RuhrMarathon, ein Erlebnisbericht von Fritz Rietkötter:

Dieses MegaEvent war einer der high-lights in diesem Jahr für den Wildeshauser.Lauftreff.

Drei Monate Vorbereitung liegen hinter der Gruppe und nun ist es soweit. Die Organisation hinsichtlich Hotel, Beförderung und Rahmenprogramm ist abgeschlossen und pünktlich um 8.30 Uhr am 16.04.2005 trafen sich alle Mitglieder bei Annette und Marten zur Abfahrt in Richtung Ruhrgebiet.

Die „Reisegruppe“ bestand aus vier aktive Läufer als Fanbegleiter, vier Halbmarathonis, drei Marathonis sowie einem Gastläufer, der in Dortmund zur Gruppe stieß. Mit einem Kleinbus sowie einem PKW ging es dann Richtung Dortmund, um dort zunächst das Hotel zu beziehen und anschließend die Marathonmesse zu besuchen. Die Devise hieß: nur kein Stress und immer schön Piano, es kommen schließlich noch einige Kilometer zu Fuss. Abends folgte dann der italienische Abend des Götz.Lauftreff mit viel Pasta, Salat und dies und das. Pünktlich um 22.15 Uhr war Zapfenstreich angesagt, damit am es nächsten Tage ausgeruht zum Lauf gehen konnte.

Die Tatsache, dass 32.000 Teilnehmer diese Veranstaltung zum zweit größten Marathon Deutschlands machten, zeigte sich nicht nur am Samstag in Essen, sondern auch am Sonntag bei der Anreise zum Start in Dortmund. Die Staues auf den Zufahrtsstraßen waren erste Hinweise auf eine riesige Veranstaltung. Die Organisations- und Helferteams hatten alle Hände voll zu tun und die Menschenmenge fest im Griff zu behalten. Die perfekte Organisation im Wildeshauser.Lauftreff machte sich jetzt auch wieder bezahlt! Ausgerüstet mit Navigationsgeräten und aufgeteilt in kleine mobile Gruppen, erreichten alle pünktlich das Startgebiet. Dies war nicht selbstverständlich, denn viele Läufer verließen im Vorwege auf den Autoahnzubringern bereits fluchtartig die Autos, um nur pünktlich und zu Fuss(!) zum Start zu gelange. Wir fanden uns sogar in den Menschenmassen am Dixi - Klo wieder! Wie auf vielen anderen Veranstaltung waren auch hier wieder deutlich zu wenig Toiletten vorhanden. Es scheint immer wieder überraschend für die Organisatoren, dass Läufer vor einem langen Lauf zum WC müssen.

Allen Widrigkeiten zum Trotz ging es bei optimalem Läuferwetter dann auf die Strecke. Eine Strecke, die mit Erlebnissen nicht geizte! Egal ob das Streckenprofil, ob die engagierten Zuschauer an der Strecke oder die gesamte Atmosphäre der Veranstaltung, es war für alle Mitglieder des Wildeshauser. Laufreff ein MegaEvent. Während des Laufes wurde jedem Läufer unmiss- verständlich klar, dass das Ruhrgebiet nicht nur eben ist, sondern auch ganz nette Steigungen beinhaltet. Die letzte Steigung, ca. 8 Kilometer vor dem Marathonziel, forderte dann auch die letzten Kraftreserven. Die engagierte Unterstützung unserer eigenen Fanbegleitung half uns über den letzten Berg ins Ziel. Für jeden bleibt die Erkenntnis: Laufen muss eben jeder selber. Auch wenn die gelaufenen Zeiten nicht das Wichtigste bei einer solchen Veranstaltung sind, so waren alle Läufer des Wildeshauser.Lauftreff mit ihren individuellen Ergebnissen doch sehr zufrieden. Es zeigt sich immer wieder, dass kontinuierliches Training die Grundlage jeden Erfolges ist. Schließlich gibt es keine Wunder, sondern nur Training, dass aber massvoll und immer mit dem nötigen Spass. Und Erfolg, der sich bei den Mitgliedern des Wildeshauser.Lauftreff immer aus den individuellen Möglichkeiten heraus definiert!

Am Rande sei noch bemerkt, dass selbst der Herren – Duschbereich ein echtes Erlebnis bereithielt. Mobile Kaltwasser - Duschen in einer viel zu kleinen Essener Messehalle, Tausende von schwitzenden Läufern auf relativ engem Raum, eine nicht funktionierende Abflusstechnik, die zu Zentimeter hoch stehendem Abwasser in dem gesamten Duschbereich führte sowie mangelnde Sitz- und Ablageflächen machten auch diesen Teil der Veranstaltung unvergesslich. Ein Zeichen dafür, dass eine auch noch so perfekt geplante Veranstaltung immer ihre Tücken hat. Nachdem sich alle Mitglieder des Wildeshauser.Lauftreff am vereinbarten Treffpunkte wiederfanden, ging es gemeinsam Richtung Heimat. Voll gepackt mit vielen Erlebnissen, egal ob als Läufer oder als Fanbegleiter, wird von dieser Tour sicherlich noch oft im Wildeshauser.Lauftreff erzählt.

Der Zieleinlauf in Essen, Stimmung pur

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Die Mitglieder des WLT nach der Veranstaltung

 

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Samba am straßenrand, da macht das Laufen Spass!