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Der Karstadt RuhrMarathon, ein Erlebnisbericht von Fritz Rietkötter:
Dieses MegaEvent war einer der high-lights in diesem Jahr für den Wildeshauser.Lauftreff.
Drei Monate Vorbereitung liegen hinter der Gruppe und nun ist es soweit. Die Organisation hinsichtlich Hotel, Beförderung und Rahmenprogramm ist abgeschlossen und pünktlich um 8.30 Uhr am 16.04.2005 trafen sich alle Mitglieder bei Annette und Marten zur Abfahrt in Richtung Ruhrgebiet.
Die „Reisegruppe“ bestand aus vier aktive Läufer als Fanbegleiter, vier Halbmarathonis, drei Marathonis sowie einem Gastläufer, der in Dortmund zur Gruppe stieß. Mit einem Kleinbus sowie einem PKW ging es dann Richtung Dortmund, um dort zunächst das Hotel zu beziehen und anschließend die Marathonmesse zu besuchen. Die Devise hieß: nur kein Stress und immer schön Piano, es kommen schließlich noch einige Kilometer zu Fuss. Abends folgte dann der italienische Abend des Götz.Lauftreff mit viel Pasta, Salat und dies und das. Pünktlich um 22.15 Uhr war Zapfenstreich angesagt, damit am es nächsten Tage ausgeruht zum Lauf gehen konnte.
Die Tatsache, dass 32.000 Teilnehmer diese Veranstaltung zum zweit größten Marathon Deutschlands machten, zeigte sich nicht nur am Samstag in Essen, sondern auch am Sonntag bei der Anreise zum Start in Dortmund. Die Staues auf den Zufahrtsstraßen waren erste Hinweise auf eine riesige Veranstaltung. Die Organisations- und Helferteams hatten alle Hände voll zu tun und die Menschenmenge fest im Griff zu behalten. Die perfekte Organisation im Wildeshauser.Lauftreff machte sich jetzt auch wieder bezahlt! Ausgerüstet mit Navigationsgeräten und aufgeteilt in kleine mobile Gruppen, erreichten alle pünktlich das Startgebiet. Dies war nicht selbstverständlich, denn viele Läufer verließen im Vorwege auf den Autoahnzubringern bereits fluchtartig die Autos, um nur pünktlich und zu Fuss(!) zum Start zu gelange. Wir fanden uns sogar in den Menschenmassen am Dixi - Klo wieder! Wie auf vielen anderen Veranstaltung waren auch hier wieder deutlich zu wenig Toiletten vorhanden. Es scheint immer wieder überraschend für die Organisatoren, dass Läufer vor einem langen Lauf zum WC müssen.
Allen Widrigkeiten zum Trotz ging es bei optimalem Läuferwetter dann auf die Strecke. Eine Strecke, die mit Erlebnissen nicht geizte! Egal ob das Streckenprofil, ob die engagierten Zuschauer an der Strecke oder die gesamte Atmosphäre der Veranstaltung, es war für alle Mitglieder des Wildeshauser. Laufreff ein MegaEvent. Während des Laufes wurde jedem Läufer unmiss- verständlich klar, dass das Ruhrgebiet nicht nur eben ist, sondern auch ganz nette Steigungen beinhaltet. Die letzte Steigung, ca. 8 Kilometer vor dem Marathonziel, forderte dann auch die letzten Kraftreserven. Die engagierte Unterstützung unserer eigenen Fanbegleitung half uns über den letzten Berg ins Ziel. Für jeden bleibt die Erkenntnis: Laufen muss eben jeder selber. Auch wenn die gelaufenen Zeiten nicht das Wichtigste bei einer solchen Veranstaltung sind, so waren alle Läufer des Wildeshauser.Lauftreff mit ihren individuellen Ergebnissen doch sehr zufrieden. Es zeigt sich immer wieder, dass kontinuierliches Training die Grundlage jeden Erfolges ist. Schließlich gibt es keine Wunder, sondern nur Training, dass aber massvoll und immer mit dem nötigen Spass. Und Erfolg, der sich bei den Mitgliedern des Wildeshauser.Lauftreff immer aus den individuellen Möglichkeiten heraus definiert!
Am Rande sei noch bemerkt, dass selbst der Herren – Duschbereich ein echtes Erlebnis bereithielt. Mobile Kaltwasser - Duschen in einer viel zu kleinen Essener Messehalle, Tausende von schwitzenden Läufern auf relativ engem Raum, eine nicht funktionierende Abflusstechnik, die zu Zentimeter hoch stehendem Abwasser in dem gesamten Duschbereich führte sowie mangelnde Sitz- und Ablageflächen machten auch diesen Teil der Veranstaltung unvergesslich. Ein Zeichen dafür, dass eine auch noch so perfekt geplante Veranstaltung immer ihre Tücken hat. Nachdem sich alle Mitglieder des Wildeshauser.Lauftreff am vereinbarten Treffpunkte wiederfanden, ging es gemeinsam Richtung Heimat. Voll gepackt mit vielen Erlebnissen, egal ob als Läufer oder als Fanbegleiter, wird von dieser Tour sicherlich noch oft im Wildeshauser.Lauftreff erzählt.
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