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20. Köln Marathon am 02.10.2016 - ein Lauf- und Erlebnisbericht von Fritz Rietkötter |
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auf dem Weg zum Start bei bestem Spätsommer Wetter, da war die Laune schon früh Morgens toll.... |
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Los ging es am Samstagmorgen in Richtung Köln. Insgesamt waren wir mit 7 Marathonis und 3 Halbmarathonis vom Wildeshauser Lauftreff unterwegs. Nachdem der Samstag für Startunterlagen – Abholung, Stadtbummel und Pasta Essen verplant war, stand der Sonntag komplett im Zeichen von Frack und Zylinder. Schon früh am Morgen, als sich die WLT.Marathongruppe im Hotel sammelte, war unser Schwarzrock Gesprächsthema Nummer eins. Andere Läufer fragten nach dem tiefen Sinn dieser Aktion, woher wir kamen und wollten erstmal mit uns ein Foto machen. Egal ob Hessen oder Baden Württemberg, alle hatten ihren Spass. Ich dachte noch so bei mir ok, draußen wird’s gleich ruhiger. Schließlich sind die Kölner „Verkleidungen“ gewohnt. Aber weit gefehlt. Von der Domplatte, direkt daneben war unser Hotel, bis zum Startbereich, überall wo wir auftauchten waren Frack und Zylinder Aufmerksamkeitsmagneten. So ging es also bei blauem Himmel und schönsten, morgendlichen Sonnenschein in Richtung Startgebiet. Hier war bereits mächtig Trubel. Mit insgesamt fast 26.000 Teilnehmern gehört der Köln Marathon zu den großen Laufevents in Köln. Die Halbmarathonis waren bereits um 8.30h auf die Strecke geschickt worden. Wir Marathonis folgten dann in verschiedenen Startblöcken ab 10Uhr. |
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gute Laune mit Rhythmus, Samba-Gruppen ohne Ende. Ich habe iregndwann aufgehört zu zählen.... |
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gleichmäßiges ruhiges Tempo an, das uns sicher durch diesen schon außergewöhnlichen Marathon bringen sollte. Mit 1:07h / 1:08h / 1:08h / 1:09h waren unsere 10km Zwischenzeiten fast perfekt und gaben ausreichend Gelegenheit, die Party am Rande der Strecke mit zumachen. Die letzten Kilometer hätten dann auch gerne noch länger dauern können. Denn der Zieleinlauf wurde einfach nur geil. |
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erst zusammen gesungen, dann ein Tänzchen mit dem Reggee - Man und weiter ging es.... |
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Schließlich abermals am Neumarkt vorbei und in einem Linksschlenker rein in die Innenstadt. Jetzt wurde die Strecke enger, Zuschauer säumten mehr und mehr die Absperrungen. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass das Ziel nicht mehr weit sein konnte. Dann rechts der Dom, der uns ein letztes Mal den Weg wies, es wurde abermals lauter. Schließlich die letzte links Kurve und dann rein in die letzten Meter. Vor uns der rote Teppich, rechts und links die Zuschauer auf den Tribünen, hinter uns der Dom, die Uhr über dem Zielbanner. Totales Gänsehaut – Feeling, in diesen Ziel-Spass-Korridor einzulaufen, Stimmung ohne Ende und schließlich rüber über die Ziellinie und rein ins Glück. Bei 4:48h blieb für Holger, Maria und mich schließlich die Uhr stehen. Völlig nebensächlich und doch so toll, dass wir deutlich unter 5 Stunden geblieben sind. Im Ziel ging der Spass weiter. Erstmal holte Holger die Zigarren raus, die stilecht zum Gilde-Dress gehören und man glaubt es kaum, Feuer hatte er auch mit. Also erstmal etwas Rauch produzieren. Kaum waren die an, kamen schon Pressevertreter und wollten alles über die Wildeshauser Gilde und unsere „Kostüme“ wissen. Dann noch ein Bild und schließlich ran an den Kölsch Stand im Versorgungsbereich. Schließlich sagt mein Hausarzt immer: denk dran, viel trinken! An seinen Rat halte ich mich selbstverständlich immer! Nun habe ich schon so manchen ungewöhnlichen Lauf absolviert, dieser Köln Marathon zusammen mit Holger und Maria in Frack, Zylinder, schwarzer Hose und Blumenschmuck war mit Sicherheit der Außergewöhnlichste.
Die Zahlen und Fakten zum Köln Marathon (Quelle Kölner Stadtanzeiger): 300.000 Zuschauer an der Strecke – 25.918 Läuferaus 84 Nationen auf der Strecke – 2.100 Helfer neben der Strecke 59.000 Bananen, 32.000 Müsliriegel, 10.000 Liter Enegry Drink, 5.000 Äpfel, 4.000 Eierhälften, 22.000 Liter Kölsch, 50kg Flönz (schwach geräucherte Blutwurst aus dem Rheinland) und und und… Die Kehrseite auch einer Marathonmedaille: Insgesamt wurden 15.000 Tonnen Müll erzeugt, die von den Kölner Abfallwirtschaftsbetrieben mit 80 Mitarbeitern mit 32 Fahrzeugen beseitigt wurden. Die Jungs haben wirklich ganze Arbeit geleistet. Köln ist das Sinnbild für einen Spass – Marathon. Hier läuft man, weil mal ein tolles Laufevent mit einem besonderen Publikum erleben will und der Köln Marathon liefert Jahr für Jahr. Meine jetzt 4 Teilnahme wird nicht die letzte sein. Ob mit oder ohne Frack, wir werden sehen…. |
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Köln Marathon 2012 - ein Lauf- und Erlebnisbericht von Fritz Rietkötter |
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tatsächlich auch…) war nach gut 2,5 Stunden dieser erste Teil erledigt. Mit viel Regen und einem ordentlichen Verkehrsstau –wie soll es in Köln auch anderes sein- ging es ins Hotel und anschließend zum „Carboloading“. Schließlich galt es, die Kohlenhydrate für den nächsten Tag einzusammeln. Der Laufsonntag startete dann auch so, wie es die Wettervorhersage erhoffen lies. Einige sonnige Abschnitte, dazu etwas Wind und ein meistens wolkenverhangener Himmel bei guten 10 - 14 Grad in der Spitze. Die Voraussetzungen waren also ideal. Nachdem wir aus dem Hotel raus waren, schlug uns auch direkt das erste Marathon – Feeling entgegen. Die Halbmarathonis, immerhin fast 10.000 Läufer, waren seit 8.30Uhr auf der Strecke. Diese führte fast direkt an unserem Hotel vorbei und so konnten wir die ersten Eindrücke in die U-Bahn und schließlich zum Startbereich mitnehmen. |
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Hier, am Messegelände, war wie gewohnt der Bär los. In verschiedenen Start- und Ziel - Korridoren spielte sich der Köln Marathon ab und bot wieder ein beeindruckendes Bild. Als wir ins Getümmel eintauchten, spielten die Veranstalter gerade die Glocken aus dem Lied „Hells Bells“ von ACDC. Auf der einen Seite finishten die Halbmarathonis. In einem Korridor sammelten sich die Inline-Skater für ihren Start, im nächsten Bereich stellten sich die fast 7.000 Marathonläufer in unterschiedlichen Startblöcken auf. Dazwischen die Kids, die mit fast 200 Schulklassen zum Schüler-Staffel-Marathon angetreten war. Zwischendrin zudem bunt kostümierte Läufer, Bekannte und Verwandte, die ihre Läufer verabschiedeten und das Ganze mündete schließlich in die Startgerade, die mehrreihig von Zuschauern gesäumt war. Dazu Kölner Stimmungsmusik und schließlich der Countdown für die einzelnen Startblöcke. Auch wenn es mit 10minütiger Verspätung für unseren Startblock los ging, hier gab es so viel zu sehen, dass die Zeit fast egal wurde. Maria, die den Tag vorher schon deutlich nervöser wurde, hatte hier auch nochmal eine etwas angespannte Zeit zu durchleben. Schließlich wurde auch unser Startblock an die Startlinie geführt und unser Countdown runter gezählt. Mit einem lauten Knall ging es dann auch für uns auf die Strecke. Rein in das Marathon – Event Köln Marathon. |
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Nun hiess es erst einmal, diese tolle Stimmung aufzunehmen, die die Zuschauer am Streckenrand verbreiteten. Eine Stimmung, die uns die gesamten ganzen 42,195km nicht mehr los lassen sollte. Ein Stimmung, die auch aus so manchem „Loch“ während des Laufes wieder heraus hilft. Nachdem der Startbereich verlassen wurde und die erste Kurve das Läuferfeld auf die Deutzer Brücke führte, ging es zunächst darum, den eigenen Laufrhythmus zu finden. Angepeilt war eine Zeit zwischen 4:45 und 5:00 Stunden. Damit sollte die Laufgeschwindigkeit mindestens um die 7:00min/km liegen. Der Blick auf den Kölner Dom, Kölner Kranhäuser, die Kölner Altstadt und den Rhein täuschten bei aller Euphorie aber nicht darüber hinweg, dass es konzentriert in diesen Lauf gehen musste. Also nahmen wir die so oft im Training geübte Grundgeschwindigkeit auf und liesen die ersten km dahin laufen. Nach der Deutzer Brücke folgte der Einlauf in einen Tunnel, hier war wieder Stimmung angesagt, in drei Ebenen standen die Zuschauer vor und über dem Tunneleingang. Dann wieder raus und ran an den Rhein. Die ersten Zeitkontrollen |
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und der Blick in Marias Gesicht versprachen dann auch einen optimalen Laufeinstieg. Kontinuierlich mit 6:30min/km ging es die ersten 21km an. Fast auf die Sekunde genau, wie die späteren offiziellen Zeitnahmen belegten, ging es durch jeden Kilometer. Irgendwo bei km 15 rief uns plötzlicher jemand. Maria drehte sich um und erkannte Läufer, die sie bei einem ihrer Vorbereitungshalbmarathons während des Eifelmarathons kennen gelernt hatte. Hier zeigte sich wieder die „Frohnatur“ dieses Landstrichs. Erstmal wurde ein Schwatz gehalten und das eine oder andere „Wichtige“ ausgetauscht. Nach dem Bogen durch Rodenkirchen trennten sich die Laufzeiten dieser Klöngruppe dann aber wieder. Schließlich folgte das Überqueren der Halbmarathon – Distanz. Bis hierher lagen wir zeitlich mehr als im Soll. Der Laufrhythmus hielt, der Puls hatte sich optimal eingependelt und der Köln Marathon konnte nun in seine zweite und damit deutlich anstrengendere Phase starten. Nun folgte der eigentliche Marathon. Nun ab ca. km25 zog sich das Läuferfeld mehr und mehr auseinander und viele, die sich von der tollen Stimmung haben anstecken lassen und das Tempo zu schnell angegangen waren, musste nun schon die ersten Gehpausen einlegen. Nun kamen aber auch die emotionalen Höhepunkte dieses Laufevents. Samba-Gruppe |
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folgte auf Samba-Gruppe, zwischendrin verkleidete Zuschauer, Gruppen, die ihren Grill auf der Straße aufgebaut hatten (der Geruch von Grillwürstchen hatte schon etwas von „Psychoterror“) und die eine oder andere Kneipe. Irgendwo um km27 bekam ich dann auch endlich mein erstes Kölsch zu trinken. Ein Zuschauer quittierte meine Frage nach seinem Kölsch damit, dass er mir sein Glas hinhielt. Maria lief ja kontinuierlich, da konnte ich mir eine kurze Auszeit nehmen, dachte ich. Also drehte ich um, bekam sein Kölsch und machte das Glas kurzerhand leer. Die Stimmung an der Kneipe war geil… Mit einem Zwischensprint schloss ich schließlich wieder zu Maria auf und so ging es weiter. Der nächste Kontrollpunkt folgt bei km30. Noch immer alles im Lot, es lief rund und ruhig. Die Zeit passt, das Lauftempo hielt. Jetzt, ab km30/km32 beginnt der wahre Marathon. Nun merkte man auch Maria an, dass sie zu kämpfen hatte. Doch wie stand so treffend auf einem Schild: „umdrehn wär jetzt auch blöd“ oder „keiner hat gesagt, es wird leicht“. Also weiter, immer weiter. Maria hatte zu kämpfen und ich hatte meinen Spass mit den Zuschauern, was für Stimmung und Ablenkung bei ihr sorgte. Erst schmetterte ich mit einer Sängerin live „Viva Colonia“, dann durfte ich der Rasta-Band über die Schulter schauen und mit so manchen Zuschauer witzeln. Wie meinte Maria, das gibt es nur in Köln, wo anders hätte die dich abgeführt. Und das nur, weil einige Zuschauerinnen kreischend die Läufer anfeuerten, ich mich vor ihnen hinstellte und zurück kreischte. Hier war Marathon, hier war Stimmung. Hier war wieder ein super toller Lauf. |
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Einer der emotionalen Höhepunkte war zweifelsfrei der Rudolf-Platz. Die Strecke kam hier dreimal zusammen, Zuschauermassen, Samba-Bands, Radiosender-Musikbühne. Hier gab es Emotion pur mit auf die letzten, mit auf die anstrengensten Kilometer. Nun hiess es bis km40 beissen. Immer wieder gegen die Uhr, gegen den inneren Schweinehund ankämpfen. Nun um km37 lief ich konstant einen halben Schritt vor Maria. Jetzt musste das Tempo gehalten werden, die ursprünglich anvisierten 7:00min/km wurden jetzt konzentriert gelaufen. Mit dem Einbiegen in die Kölner Fussgängerzone rechnete ich die Zeit nochmals hoch. Bleiben wir in diesem Rhythmus, kommen wir knapp über 4:45 rein. Maria meinte später, wie gerne hätte sie da eine Gehpause eingelegt. Jetzt war dafür aber keine Zeit. Jetzt hiess es beissen und dann folgte der letzte große Motivationspunkt, der Kölner Dom. Nun noch ca. 3km. Am Gürzenich vorbei und nochmals durch ein Spalier von Zuschauern. Dann nochmals letzten Kräfte sammeln und die Deutzer Brücker rauf. Hier ging es jetzt um die persönliche Zielzeit. Auf den letzten 2km ging es um jeden Meter. Die Deutzer Brück mit ihrem lang gezogenen „Anstieg“ über den Rhein war die letzte Herausforderung vor dem Zieleinlauf, hier hiess es noch einmal quälen. Auf Höhe Kölner Dom hatte ich zuvor ein letztes Mal die Zeit hochgerechnet um die Laufgeschwindigkeit für die letzten km anzupeilen. |
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die waren auch dabei und haben zum Foto - Shooting sogar still gehalten, sonst fotographierte es sich aber auch gut.... |
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03. + 04.10.2009 - Ganz Köln ist auf den Beinen und wir sind dabei! |
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Ein Bericht zur Teilnahme am Köln Marathon 04.10.09 – von Fritz Rietkötter Auch wenn der Wetterbericht im Vorfeld zum Köln Marathon nicht die aller besten Werte versprochen hat, so wurde die WLT.Fahrt 2009 zu diesem Laufevent dennoch eine ganz besondere Tour. Mit insgesamt 29 Teilnehmern, davon 24 Läufer (16Halbmarathonläufer und 8Marathonläufer) sowie 5 Fans, reiste der WLT nach Köln und feierte in beiden Wettbewerben tolle persönliche Erfolge. Nicht nur, dass dies die größte Gruppe ist, die der Wildeshauser Lauftreff bis dato zu einem Marathon – Großereignis geschickt hat, auch die persönlichen Laufzeiten der einzelnen Teilnehmer konnte sich sehen lassen! Mit Birgit Kleineidam, als schnellste Halbmarathon – Läuferin des WLT, zeigten auch die „Neuen“ im Wildeshauser Lauftreff, dass sie richtig gut dabei sind und sich top vorbereitet haben. Los ging es am Samstag Morgen (fast) pünktlich um kurz nach 8 Uhr mit drei Bussen und einem PKW in Richtung der Karnevalshochburg Köln. Unter dem Motto „Kölle un de Dom wanke un da simmer dabee! “ sollte das Großereignis Köln Marathon (über 32.000 Teilnehmer waren am Start) für alle WLTler die gewohnte Kombination aus Sport und Geselligkeit werden. Der erste Zwischenstopp Richtung Köln folgte ungefähr auf der Hälfte der Strecke an einer Raststätte, wo die planmäßige Morgenstärkung durch selbst gebackenem Kuchen und heissem Kaffee „abgearbeitet“ wurde. Dass man nicht nur ein Ziel fest ins Visier nehmen sollte, sondern auch den Weg dort hin nicht aus den Augen verlieren darf, wurde mir dann als bald aufgezeigt. Nahm ich noch mit einem gepflegten Zwischensprint den hausgepackten Kuchen zielsicher ins „Visier“, so folgte nach dem Wort „Vorsicht“ von Carsten und dem Blick zu ihm alsbald ein glatter Schritt im Gras. Wobei der Grund, wie sich jeder –der es nicht gesehen hat- denken kann, nicht am nassen Gras lag. Die sowieso schon ausgelassene Stimmung wurde nochmals eingeheizt und die dann folgenden Kommentaren liesen keinen Aspekte des Schrittes unbeachtet. Gut gelaunt und mit dem nötigen Humor ging anschließend heiter weiter, immer Köln vor Augen. In Köln angekommen wurde zunächst einmal die Marathon – Messe besucht, auf es nicht nur die Startunterlagen sondern auch Vieles rund ums Laufen gab. Der nächste Programm – Punkt lief dann unter der Überschrift „Kultur am Rhein“. Erst der Besuch im Kölner Dom, der das kulturelle Gegengewicht zum anschließenden Besuch im Kölner Früh bildete. Dieses traditionsreiche Brauhaus, direkt in der Kölner Innenstadt gelegen, mit seinen Kellergewölben, Wappenzimmer und den rustikalen sowie gut bürgerlichen Stuben, ist die Anlaufadresse in Köln. Reichlich Feuchtigkeit in Form von Kölsch stand bereit und das WLT – Volk nahm die Einladung gerne an –wie sollte es auch anders sein. Vor dem Früh gab es anschließend noch Musikeinlagen, die wie bestellt schienen. Auf diese Weise mit jeder Menge guter Laune aufgetankt, ging es anschließend weiter ins Hotel nach Köln Hürth Auch hier war alles vorbereitet. Check – In, WLT.Pasta-Party, kurze abschließende Lagebesprechung und dann ab in die Federn. Der nächste Tag sollte schließlich erfolgreich bestritten werden …und er wurde erfolgreich! Das sich der Tag wetter- und lauftechnisch blendend entwickeln würde, lies der erste früh morgendliche Blick aus dem Hotelfenster um kurz vor 6 Uhr jedoch noch nicht erahnen. Es goss wie aus Kübeln und die Frage nach der zu wählenden Laufbekleidung wurde lange und ausdauernd diskutiert. Lang oder kurz, mit oder ohne Regenweste. Die richtige Kleiderwahl schien einer kleinen Lotterie gleich zu kommen, zumal der Wetterbericht –je nach gewählter Quelle – auch durchaus unterschiedlich ausfiel. Schlussendlich entschied ich mich für die luftigere Variante, was sich im Verlauf des Marathonlaufs noch als Vorteil herausstellen sollte. |
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Da das gesamte Läuferfeld in Startblöcke unterteilt war, konnte Block um Block emotionsreich an die Startlinie geführt und dann auf die Strecke geschickt werden. Ein beeindruckendes Gefühl, wenn der eine Startblock für den anderen Block den Startapplaus gibt, während die nächsten Blöcke nachgeführt wurden. Und es sollte noch besser kommen! Petrus zeigte wieder sein Läuferherz und lies streckenweise sogar die Sonne scheinen, von Regen weit und breit keine Spur mehr. Auf der Strecke begann dann der rheinische Frohsinn. Unzählige Sambabands brachten das Läuferfeld samt Zuschauer zum kochen. Am Rudolfplatz standen die Zuschauermassen so eng, dass sich maximal zwei Läufer nebeneinander einen Laufweg bahnen konnten. Wer da glaubt, es sei nur bei der Tour de France an den Bergsteigungen eng, der sollte mal nach Köln kommen. Wie sagte ein Läufer: hier stösst Du einen Zuschauer an und die Mengen schunkelt. Kölsche Musik im Eingang zu diesem emotionsreichsten Streckenteil und Sambagruppen mit ihren eingängigen Rhythmen mitten drin. Hier ist Köln Marathon, hier ist Emotion pur. |
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abfordern sowie schließlich das Kopfsteinpflaster an Heumarkt und die Steigung auf die Deutzer Brücke zum Schluss. All dies fordert die ganze Läuferkondition und zeigt gleichzeitig, dass die körperliche Fitness stimmen muss, wenn man diesen Lauf genießen will. Nachdem sich am Ende der Marathonveranstaltung der WLT auf dem zentralen Marathon-Platz wieder gesammelt hatte, stellten wir dann noch unsere Gesangsqualität unter beweis. Wenn 29 WLTler auf einem voll besetzten Platz mitten in Köln das Lied „So sehen Sieger aus“ anstimmen, dann bekommt auch der letzte Kölner mit, dass auch wir Norddeutschen für Stimmung sorgen können. Als Fazit bleibt festzuhalten, dass der Köln Marathon ein Top organisiertes Laufevent ist. Selbst warme Duschen sind hier Standard und das auch für die später eintreffenden Läufer. Dem Kölner Publikum gebührt aber sicherlich ebenso viel Applaus wie den Organisatoren, denn sie sind es, die den Köln Marathon zu dem machen, was er ist: Laufspass pur. |
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Köln - Kölle jeck op Jöck So irre war der 13. Köln-Marathon Von F. SCHWIEGERSHAUSEN – Auszug Kölner Express Dieser Marathon ging ab! Ob nackt oder als Weihnachtsmann, ob als Gruppe Gefangener mit Ketten an den Händen oder als kölsches Hätz - viele der mehr als 32.000 Teilnehmer haben den Karneval in den Oktober vorverlegt. Ab Nachmittag lachte auch noch die Sonne dazu, so dass die Parties entlang der Rennstrecken noch spaßiger wurden und noch etliche Zuschauer dazu kamen. Damit bei den Läufern die Energie bis zum Ziel reichte, gab es an den Verpflegungsständen 75.000 Banananen, 50.000 Müsliriegel sowie 12.000 Liter Apfelsaft und andere Getränke. „Am liebsten tranken die Läuferinnen und Läufer in diesem Jahr Cola“, weiß Elke Homber, die zum achten Mal im Kölner Norden am Verpflegungsstand vom Integrationsprojekt „activ für alle“ mit half. |
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Impressionen vor dem Lauf.... |
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Das war die Vorbereitung 2009: |
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Aktuelle Impressionen aus den Vorbereitungsläufen: |
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Das war die Organisation 2009: |
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...wird wieder auf den Beinen sein! Oder anders formuliert: Marathon op Kölsch! Die einzigartige Kölner Marathon - Luft begeistert sie alle! Egal ob Läufer oder Zuschauer. Wer den längsten Karnevalsumzug durch Köln miterleben will, der muss dabei gewesen sein. Der muss den Köln Marathon gelaufen sein - egal in welcher Streckenlänge! Die Organisation wird von Maria begleitet. Wenn wir schon einen “Insider” dabei haben, dann sollten wir das “Wissen” auch nutzen! Es wird neben Spass und Gute Laune jede Menge Gänsehaut geben, dass kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen! Angeboten werden in Köln die Strecken Marathon / Halbmarathon / Walking und und und...
Die Organisation 2009 als grobe Struktur der Kölner Marathon - Tage: Das Motto in diesem Jahr lautet: "Kölle un de Dom wanke un da simmer dabee..." Start Trainingsplan am 16.07.2009 WLT.Anmeldungen: 29 Teilnehmer
WLT.Kick-Off - Veranstaltung:
Abfahrt Samstag:
Ablauf Samstag in Köln:
Ablauf Sonntag:
Organisation:
Wer vorab mal wissen möchte, was so los war, der kann sich durch meinen Laufbericht lesen: |
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