UltraMarathon

Auf dieser Seite findet Ihr ErlebnisBerichte zu folgenden Veranstaltungen:

Georgsmarienhütter Null 2007 + 2008 + 2009+2010+2011 50km UltraMarathon

24 - Stundenlauf Delmenhorst 2008+2009

Müritz Ultramarathon2007

EmsJade UltraMarathon 2005

 

Bieler Lauftage 2006 100kmUltraMarathon

Rennsteig 2010

Swiss Alpin 2010

 

Marathon - Berichte

Presseberichte

Archiv Laufberichte 2004 bis 2009

 

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Faszination UltraMarathon - von Fritz Rietkötter

Laufveranstaltungen gibt es viele, egal ob Volkslauf oder Halb- oder Marathon. Für jeden Läufer und jede Laufmotivation gibt es heute die passende Veranstaltung. Sei es nun, dass man seine persönliche Fitness im Wettstreit mit anderen überprüfen möchte oder sei es die pure Lust am Laufen und das Erleben des “drum-herum” bei einem Laufevent.

Der UltraMarathon hebt sich hiervon ganz erheblich ab. Sicherlich geht es auch um den Spass am Laufen, um das Erleben des “drum-herum”. Dennoch bietet der Ultra eine ganz besondere Herausforderung. Er fordert vom Läufer, über seine persönlichen Grenzen hinaus zu gehen. Er fordert Leidensfähigkeit und Disziplin. Geht es im ersten Teil eines UltraMarathons noch darum, sich mit der Landschaft und der Region zu beschäftigen, so beginnt spätestens im zweiten Teil die Phase, wo Körper und Geist ohne jeden Zweifel zusammenarbeiten müssen, um die Herausforderung UltraMarathon bestehen zu können. Beginnt ein Marathon um die Kilometer 30, so wird der Ultra in dieser Phase noch als ruhiger “Landschaftslauf” begriffen. Endet ein Marathon bei Kilometer 42,195, so beginnt beim Ultra jetzt die Zeit, um sich auf die körperliche Herausforderung einzustellen, um sie dann ab km50 annehmen und bewältigen zu können.

Dabei ist es egal, ob man 100km in Biel, 158km bei einem 24Std.-Lauf oder 76km in der Müritz läuft. Bei mir beginnt ab km50 der Punkt der persönlichen Herausforderung. Jetzt zeigt es sich, ob die Vorbereitung erfolgreich war, jetzt kommen die körperlichen Schmerzen. Muskeln und Sehnen, der ganze Bewegungsapparat macht sich bemerkbar. Nun wird die Kraft und Ausdauer benötigt, die in unzähligen Trainingskilometern aufgebaut wurde. Nun beginnt der Geist darüber zu entscheiden, ob Kilometer um Kilometer erfolgreich absolviert wird. Jetzt wird nicht mehr darüber nachgedacht, wie weit es noch ist oder wie weit ich schon gekommen bin. Jetzt wird von Schritt zu Schritt gedacht, von Meter zu Meter.

Und dann die Ziellinie. Ein kaum zu beschreibendes Glücksgefühl, diesen einen Punkt zu überqueren. Dieser Punkt, auf den sich alles focusiert, auf den alle Strapazen ausgerichtet waren. Nun fallen alle Schmerzen ab und die Glückshormone übernehmen die Regie im Körper. Das selbst gesteckte Ziel wurde erreicht und dabei spielt es für mich nur eine untergeordnete Rolle, in welcher Zeit der UltraMarathon durchstanden wurde. Wichtig ist einzig und allein, die Ziellinie zu überqueren und einen ultimativen Lauf erlebt zu haben. Oder anders formuliert: Laufen muss Spass machen!

 

 

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